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Mergers & Acquisitions 24plus und ONLINE dürfen Fusion prüfen

Die Stückgutkooperationen 24plus logistics network und ONLINE Systemlogistik haben sich durch ihre Gremien den Auftrag erteilen lassen, bis zum Jahresende 2016 ein Fusionskonzept zu erarbeiten.

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Die Umschlagkapazität im Zentralhub von 24plus beträgt 250 t pro Stunde.
Die Umschlagkapazität im Zentralhub von 24plus beträgt 250 t pro Stunde.
(Bild: 24plus)

In einer gemeinsamen Presseerklärung bezeichnen die Kooperationen den offiziellen Prüfauftrag einer Fusion als einen folgerichtigen Schritt der bereits seit November 2014 bestehenden Zusammenarbeit. Bei einem Zusammenschluss würde ein europaweites Stückgutnetz mit annähernd 150 Partnern entstehen, geht aus der Meldung hervor, in dem ein jährliches Sendungsvolumen von rund 10 Mio. Stückgutsendungen mit einer Jahrestonnage von 1,8 Mio. t bewegt wird.

„Das Ergebnis ist offen, aber wir alle sind vom Wunsch getragen, unsere Zusammenarbeit zu intensivieren“, sagt Peter Baumann, Geschäftsführer von 24plus. „Wir haben ganz erhebliche Potenziale erkannt, die über die bisherigen gemeinsamen Stückgutaktivitäten der beiden Gruppen hinausgehen“, ergänzt Sandra Bugiel, Geschäftsführerin der ONLINE Systemlogistik. „In der strategischen Zusammenarbeit hat sich gezeigt, dass es Grenzen der Effekte gibt, solange beide Gruppen in ihren bisherigen Strukturen bleiben. Unser Ziel lautet, ein Konzept für eine nachhaltig zukunftsfähige Gruppe zu gestalten. Das prüfen wir nun im Detail.“

Neue Formen der Zusammenarbeit entstehen

Die strategische „Kooperation der Kooperationen“ habe in den vergangenen anderthalb Jahren ihre Ziele erreicht, wie es heißt: 24plus und ONLINE stellen sich bei einem Ausscheiden von Partnern oder temporärer Überlastung gegenseitig Backup-Lösungen zur Verfügung und optimieren durch Co-Partnerschaften ihre Netzwerke. Zentralseitig haben die Stückgutkooperationen die operativen Prozesse und IT-gestützten Steuerungssysteme einander angeglichen und an die Qualitätsmanagementsysteme angepasst. Auch auf Partnerebene sind im Rahmen der Kooperation neue Formen der Zusammenarbeit entstanden, heißt es weiter.

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