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Charity 50.000 Euro zum 50-Jährigen

Die Transco-Gruppe, Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Singen ganz im Süden der Republik, hat zu ihrem runden Firmenjubiläum die stolze Summe von 50.000 Euro an FOXG1 Deutschland übergeben.

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Spendenübergabe durch (v.l.): Marko Mustapic (Prokurist operatives Speditionsgeschäft), David Bücheler (Prokurist Lagerlogistik) und Tania Mel Alvarez (Prokuristin Administration, alle Transco).
Spendenübergabe durch (v.l.): Marko Mustapic (Prokurist operatives Speditionsgeschäft), David Bücheler (Prokurist Lagerlogistik) und Tania Mel Alvarez (Prokuristin Administration, alle Transco).
(Bild: Transco)

FOXG1 ist ein Gendefekt, von dem in Deutschland etwa 40 und weltweit rund 650 Kinder betroffen sind. Das auf dem Chromosom 14 liegende Gen ist von zentraler Bedeutung für die Gehirnentwicklung. Anlässlich seines 50-jährigen Firmenjubiläums hatte das Management von Transco eigentlich eine Jubiläumsfeier mit Kunden und Partnern geplant, coronabedingt aber alle Festivitäten abgesagt und sich stattdessen zu einer Spende zugunsten des FOXG1 Deutschland e. V. entschlossen.

Wir wünschen uns zu unserem Jubiläum keine Blumen und keine Geschenke.

Christian Bücheler, CEO Transco

Anstelle der üblichen Mitbringsel möchte das Unternehmen bei seinen Kunden und den Netzwerkpartnern in Stückgut- und Teilladungsnetzen ein Bewusstsein für die seltene Krankheit schaffen. Deshalb bittet Transco seine Geschäftsfreunde um einen Beitrag für FOXG1 Deutschland.

Starkes karitatives Engagement

Wie Transco mitteilt, unterstützt das Unternehmen mit Sachmitteln oder Geldbeträgen schon lange verschiedene soziale Projekt. Deshalb habe die Idee nahe gelegen, die ursprünglich für die Jubiläumsfeier vorgesehenen Mittel wieder einem karitativen Zweck zugute kommen zu lassen.

Weil es keine Medikamente für FOXG1-Patienten gibt, liegt die Hoffnung einzig auf der Erforschung und Entwicklung einer Gentherapie. Die Pharmaindustrie stellt jedoch aufgrund der relativ geringen Fallzahlen keine Ressourcen dafür zur Verfügung. Dabei böte die Forschung am FOXG1-Gen die Möglichkeit, ein besseres Verständnis für viele neurologische Erkrankungen zu entwickln, so Transco. Die Forschungsergebnisse kämen daher nicht nur den rund 650 von der Genmutation betroffenen Patienten zugute.

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