Georg Utz

Abwrackprämie für Paletten und Behälter

02.05.2011 | Redakteur: Stéphane Itasse

Utz zeigt auf der Cemat ein Exponat aus dem naturfaserverstärkten Polymer Wood mit mehr als 50% Holz und Polypropylen. Bild: Georg Utz
Utz zeigt auf der Cemat ein Exponat aus dem naturfaserverstärkten Polymer Wood mit mehr als 50% Holz und Polypropylen. Bild: Georg Utz

Mehrwert und Nachhaltigkeit bilden einen Hauptaspekt in der Unternehmensphilosophie der Georg Utz GmbH. So präsentiert das Unternehmen nicht nur Behälter und Paletten aus verschiedenen Materialien, sondern weist ausdrücklich auf die mögliche Rücknahme verbrauchter, veralteter oder beschädigter Utz-Artikel hin.

Diese werden im firmeneigenen Recycling Center zum Rezyclat Utz-Industrial-Compound (UIC) verarbeitet. Als besonderen Anreiz, lockt der Aussteller, gebe es für die Kunden sogar eine Abwrackprämie für die ordnungsgemäße Rückgabe ihrer gebrauchsunfähigen Ladungsträger.

Alte Paletten und Behälter werden recycelt

Alte Paletten und Behälter werden materialrein getrennt, auf geeignete Größe vorzerkleinert und in einer speziellen Shredder-Anlage entsteht daraus wieder Granulat, das UIC. Aus dem UIC können dann wieder komplett neue Behälter gefertigt werden, oder das Material wird, je nach Kundenwusch, auch frischem Granulat beigemischt.

Auf diese Weise erhalte der Begriff Mehrwert eine zusätzliche ökologische Komponente, wie der Aussteller sagt. Zwar seien alle Produzenten zur Rücknahme ihrer Artikel verpflichtet, doch im Hause Utz setze sich der Nachhaltigkeitsgedanke auch nach der Rücknahme fort.

Auch Mehrweg-Paletten und -Behälter aus Kunststoff

Der Aussteller ist Hersteller von Mehrweg-Ladungsträgern aus wiederverwertbarem Kunststoff. Diese haben einen vielfachen externen oder internen Umlauf, bis sie entweder stark verschmutzt, veraltet oder defekt sind. Bis dahin sind sie jedoch bis zu Jahrzehnten im Einsatz.

Utz ist überzeugt: Der Mehrweg ist in Zeiten, in denen die Lagerhaltung auf der Straße im Lkw erfolge, ein immer wichtigerer Punkt um Nachhaltigkeit zu erreichen. Einwegverpackungen türmten sich schon lange auf den Halden, während Mehrwegsysteme aus Kunststoff noch viele Jahre problemlos ihren Zweck erfüllten.

Kunststoff-Ladungsträger mit 50% Holzfasern

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, experimentiert man bei Utz auch mit exotischeren Materialien, wie etwa dem über 50% mit Holzfasern verstärkten Polymer, mit der Bezeichnung Wood. Ein Exponat aus diesem Kunststoff verdeutlicht den Fortschritt auch auf diesem Gebiet.

Georg Utz auf der Cemat 2011: Halle 13, Stand C16

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