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Aircargo Club Deutschland ACD will Sprachrohr der Luftfrachtbranche sein

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Aircargo Club Deutschland (ACD) will sich stärker als gemeinsames Sprachrohr der Luftfrachtbranche positionieren und die Bedeutung der Luftfracht-Logistik gezielter in die öffentliche Debatte tragen.

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Blick ins Cockpit einer MD-11 der Lufthansa Cargo
Blick ins Cockpit einer MD-11 der Lufthansa Cargo
(Bild: Schreier)

Die außerordentliche Mitgliederversammlung, die am 10. Juni 2014 in Frankfurt am Main tagte, bestätigte den Kurs des neuen Vorstands. Auf dem außerordentlichen Treffen konnten die Irritationen der Jahresmitgliederversammlung vom Januar 2014, auf der auch der neue Vorstand gewählt worden war, ausgeräumt werden. „Der gemeinsame Wunsch der Mitglieder ist ein starker und lebendiger ACD. Mit unserer Tätigkeit der vergangenen Monate konnten wir die Mitglieder vom neuen Kurs überzeugen“, sagte Präsident Winfried Hartmann.

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Kooperation mit dem House of Logistics and Mobility (HOLM) angestrebt

Er hatte im Januar 2014 nach der Wahl des neuen Vorstandsteams die Vorlage eines neuen Konzeptes für den Verein sowie eine umfassende Debatte über die Neuausrichtung der Arbeit bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung angekündigt.

Einer der Schwerpunkte der Vereinstätigkeit wird die Kooperation mit dem House of Logistics and Mobility (HOLM) sein, dem ersten Wissenschafts-Campus in unmittelbarer Nähe eines Flughafens. Das neue HOLM-Gebäude in den Gateway Gardens nahe des Fraport war am 3. Juni 2014 vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier eröffnet worden.

ACD will sich mit den Verladern besser vernetzen

Ferner geht es in den Schwerpunkten darum, den ACD mit den Verladern, den Schlüsselfiguren in der Luftfrachtkette, besser zu vernetzen. Auch soll die Zusammenarbeit mit Bundesverbänden wie BDL, BVL und BDI enger gestaltet werden. Schließlich wird sich der ACD an allen relevanten Standorten stärker in den Dialog mit der Politik und der Öffentlichkeit einbringen und mit einer aktiven Teilnahme an Branchenveranstaltungen die eigenen Positionen offensiv vertreten.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung bestätigte zugleich den Kurs und die Zusammensetzung des Vorstandes. „Das Angebot vieler Mitglieder, uns weiterhin tatkräftig zu unterstützen, hat uns sehr gefreut“, fügte Hartmann hinzu.

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