Versandmanagement AEB-Software unterstützt Wachstum von Delo

Redakteur: Peter Königsreuther

Durch den Einsatz der Versandsoftware des IT-Anbieters AEB konnte der Klebstoffhersteller Delo seine Durchlaufzeiten deutlich verkürzen.

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Delo hat mit einer Software von AEB den Versandprozess für seine Klebstoffe jetzt durchgängig digitalisiert. Sie spart viel Zeit und hilft sogar bei der Gefahrgutabwicklung, heißt es.
Delo hat mit einer Software von AEB den Versandprozess für seine Klebstoffe jetzt durchgängig digitalisiert. Sie spart viel Zeit und hilft sogar bei der Gefahrgutabwicklung, heißt es.
(Bild: Delo)

Delo hat mit einer Software von AEB den Versandprozess jetzt durchgängig digitalisiert und damit optimiert, heißt es von Delo. Die Versandsoftware unterstützt nun bei der Sendungsbildung, beim Verpacken, bei der Gefahrgutabwicklung und beim Verladen aller Warensendungen. Auch die Exportprozesse und die Kommunikation mit dem Zoll kann mit ihr geschehen, so Delo. Ausschlaggebend für die Einführung sei der anhaltende Wachstumskurs, den der Klebstoffexperte genieße.

An das System sind auch sieben Transportpartner direkt angebunden. Damit ist Delo in der Lage, für die Partner automatisch korrekte Label, Versanddokumente und EDI-Nachrichten zu erstellen. Für den Versand mit rund 150 weiteren Spediteuren, vor allem bei den Incoterms Ex Works und FCA, erstelle die Software generische Versandlabel und Speditionsaufträge.

Digitale Hilfe bei Gefahrguttransporten

In der Software sind auch spezielle Verpackungsprozesse mit Blick auf die Kühlkette hinterlegt – etwa für temperaturempfindliche Klebstoffe. In diesem Fall kommt die Ware in der Regel zusammen mit einem Temperaturrecorder in eine isolierende Schaumstoffbox mit Trockeneis, erklärt Delo. Die AEB-Software erkenne anhand von Artikelnummer und Positionstypen die Anforderungen und führe den Packer Schritt für Schritt durch den Ablauf. Auch wird angezeigt, ob und welcher Gefahrgutaufkleber anzubringen ist.

Transparenz im Versand schafft Zeitvorteile

Seit März diesen Jahres nutzt Delo diese Software und kann damit rund 20.000 Sendungen mit rund 35.000 Packstücken im Jahr managen, wie betont wird. Das zeigt sich unter anderem in der realisierten Zeitersparnis. Denn die Durchlaufzeiten für einen Versandauftrag sanken im Schnitt um etwa 30 Prozent. Die gesamte Warenabwicklung ist laut Delo nun transparent. Fehler, die es früher gegeben habe, gebe es nun nicht mehr. Die größte Zeitersparnis habe es im Versandbüro bei größeren, komplizierten Sendungen gegeben, die oft mehrere Stunden in Anspruch nahmen. Das dauere heute nicht mal mehr eine Stunde.

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