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Konecranes Aftersalesmarkt wird forciert

| Redakteur: Robert Weber

Tapani Tilus hat gut lachen. Der Vice President Head of New Service Products vom finnischen Kranbauer Konecranes präsentiert den Cemat-Besuchern 2011 sein Dienstleistungsangebot. Der Service wird bei den Skandinaviern groß geschrieben. Nicht ohne Grund. 2010 erwirtschaftete das Unternehmen damit 43% des Umsatzes. „Wir kümmern uns um unsere Kunden und wollen im engen Kontakt mit ihnen stehen“, erklärt Tilus.

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Der Mann für den Service: Tapani Tilus präsentiert die neuesten Dienstleistungsangebote von Konecranes und will das Geschäft weiter forcieren. Bild: Weber
Der Mann für den Service: Tapani Tilus präsentiert die neuesten Dienstleistungsangebote von Konecranes und will das Geschäft weiter forcieren. Bild: Weber
( Archiv: Vogel Business Media )

Drei neue Serviceangebote sollen den Austausch in Zukunft weiter intensivieren. Mit dem System Truview werden Betriebsdaten von Krananlagen per Mobilfunk übermittelt. Das erhöhe die Sicherheit, heißt es bei Konecranes, da die Experten kritische Zustände am Kran frühzeitig erkennen würden.

Kran-Serviceverträge über fünf Jahre

Mit dem zweiten Angebot Trucare bieten die Nordeuropäer ihren Anwendern einen Servicevertrag über fünf Jahre zu festen Konditionen inklusive Standardwartung und Ersatzteilen an. Der Service basiert auf den übermittelten Truview-Datensätzen. Mit Rail-Q sollen der Fahrtweg analysiert und die Effizienz gesteigert werden.

Doch nicht nur Dienstleistungen bestimmen das Messeportfolio von Konecranes. Die Finnen zeigen auch die Trends bei Reach Stackern und Containerstaplern. Sicherheit, Kostenreduzierung und Treibstoffeinsparung seien die Kundenwünsche, so Konecranes.

Neue Features erhöhen Kran-Sicherheit

Bei der Sicherheit haben sich die Entwickler einiges ausgedacht und nutzen dafür die RFID-Technik. Transponder sind an Westen und Helmen der Hafenmitarbeiter befestigt und ein Reader auf dem Wagendach warnt frühzeitig vor Kollisionen. Eine Brandbekämpfung soll Feuer in den Fahrzeugen vermeiden.

Eine weitere Absicherung: Ohne einen Puster in ein Alkolocksystem lassen sich die Fahrzeuge nicht mehr starten. Was in Skandinavien für Autofahrer selbstverständlich ist, könnte auch bald in Häfen auf der ganzen Welt zum Standard gehören. Vor dem Anlassen misst das System den Alkoholgehalt im Atem.

Konecranes auf der Cemat 2011: Halle 12, Stand A50

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