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PIA AIM bietet Workshops zum EU-Rahmenwerk für die RFID-Datenschutzfolgeabschätzung

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Industrieverband AIM bietet PIA-Workshops für Hersteller von RFID-Technik an. Die Ende Juni 2011 beginnenden Veranstaltungen geben Auto-ID-Anbietern einen umfassenden Überblick über die Anforderungen des neuen PIA-Frameworks zur RFID-Datenschutzfolgeabschätzung und versetzen sie in die Lage, ihre Kunden aus den verschiedenen Branchen mit den Rahmenbedingungen für den RFID-Einsatz vertraut zu machen, wie der Verband mitteilt.

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Über die neuen EU-Regelungen zum Datenschutz bei RFID (PIA) informiert der Verband AIM. Bild: Siemens
Über die neuen EU-Regelungen zum Datenschutz bei RFID (PIA) informiert der Verband AIM. Bild: Siemens
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Workshop vermittelt den Teilnehmern dabei den europäischen PIA-Prozess, das PIA-Rahmenwerk und seine Umsetzung. Damit kommt AIM den Forderungen des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission nach, über den Datenschutz die informationelle Selbstbestimmung der Bürger zu sichern. Deswegen hat AIM die Entwicklung des europäischen Rahmenwerks für Datenschutzfolgeabschätzungen (englisch: PIA-Framework, „Privacy Impact Assessment“) unterstützt und dies zusammen mit Neelie Kroes, der EU-Kommissarin für die Informationsgesellschaft, und weiteren Industrievertretern unterzeichnet.

PIA-Rahmenwerk regelt Datenschutzanforderungen an RFID

Einzelheiten zum PIA-Workshop werden auf der AIM-Homepage veröffentlicht. Die ersten Termine sind nur für AIM-Mitgliedsunternehmen und ihre Kunden bestimmt, wie es heißt. Der Verband führt die PIA-Workshops in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) durch.

Die „Technische Richtlinie für den sicheren RFID-Einsatz“ des BSI („Technical Guideline for the Secure Use of RFID – TG RFID) bietet RFID-Betreibern eine Vorlage für die Definition von Datenschutzmaßnahmen, wie sie im PIA-Framework gefordert werden. „Diese innerhalb des verabschiedeten PIA-Rahmenwerks als Templates bezeichneten Maßnahmendokumente sind anwendungsspezifische Erweiterungen des PIA-Frameworks und unterstützen die Betreiber von RFID-Anwendungen beim Einrichten sicherer und datenschutzgerechter Systeme“, erläutert Harald Kelter vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn. Aus diesem Grund ist die BSI-Richtlinie ein wichtiges Modul im PIA-Workshop von AIM.

Workshops informieren RFID-Anbieter und RFID-Anwender über notwendigen Datenschutz

Weiterhin arbeitet der Auto-ID-Industrieverband mit Prof. Sarah Spiekermann zusammen, Mitverfasserin des PIA-Frameworks und Direktorin des Instituts für BWL und Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität in Wien. „Die Unterstützung der Umsetzung des europäischen PIA-Rahmenwerks für Datenschutzfolgeabschätzungen durch den Industrieverband AIM dient dazu, die RFID-Anbieter in den Stand zu versetzen, ihre Kunden korrekt über die aktuellen Datenschutzanforderungen beim RFID-Einsatz zu informieren. Aber auch die Auto-ID-Anwender sollen von uns neutral in Kenntnis gesetzt werden“, erläutert Frithjof Walk, Vorstandsvorsitzender von AIM. „

Die Schwerpunkte des halbtägigen PIA-Workshops von AIM sind:

  • Einführung in den EU-Gesetzgebungsprozess zum RFID-Datenschutz und die Forderung zur Selbstverpflichtung der Industrie,
  • Erläuterung von Inhalt und Anwendung des PIA-Rahmenwerks,
  • Vorstellung der technischen BSI-Richtlinie für den sicheren RFID-Einsatz und ihre ergänzende Bedeutung für die RFID-Datenschutzfolgeabschätzung gemäß den EU-Anforderungen,
  • Kurzer Ausblick auf den Trend zum Internet der Dinge und die zunehmende Bedeutung des Datenschutzes in diesem Bereich.

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