Euro ID 2013

AIM demonstriert Auto-ID-Technik in Logistikprozessen

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Auf der 9. internationalen Fachmesse Euro ID 2013 demonstriert AIM mit dem Auto-ID-Live-Szenarium „Tracking & Tracing Theatre“ (TTT) den praktischen Einsatz von Auto-ID-Technologien zur Transparenzsteigerung logistischer Prozesse.
Auf der 9. internationalen Fachmesse Euro ID 2013 demonstriert AIM mit dem Auto-ID-Live-Szenarium „Tracking & Tracing Theatre“ (TTT) den praktischen Einsatz von Auto-ID-Technologien zur Transparenzsteigerung logistischer Prozesse. (Bild: AIM)

AIM, ideeller Träger der europäischen Auto-ID-Fachmesse Euro ID (5. bis 7. November), ist wieder mit dem Gemeinschaftsstand seiner Mitglieder und dem „Tracking & Tracing Theatre“ (T&TT) auf der Euro ID vertreten. Der Industrieverband repräsentiert das weltweite Netzwerk der Lieferanten von Technologien zur automatischen Identifikation (Auto-ID).

Auf dem AIM-Gemeinschaftsstand werden die AIM-Mitgliedsunternehmen Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), Pepperl + Fuchs, Psion/Motorola Solutions, SEP Logistik, Sick sowie The Tag Factory vertreten sein. Ein weiteres Highlight ist das Messeforum mit über 70 Auto-ID-Experten aus Industrie und Forschung. AIM wird unter anderem an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Industrie 4.0 – Beiträge der RTLS-Systeme für Echtzeitortung und der Auto-ID-Technologie zum Gelingen dieses Konzeptes“ teilnehmen. Auf dieser Podiumsdiskussion beginnt Prof. Dr. Alexander Pflaum vom IIS in Nürnberg mit einem Überblick. Weitere Beiträge leisten Stefan Heimerl, Vorstand der Mecomo AG, Prof. Dr. Franz Demmelmeier, Vorstand der SEP Logistik AG, und Thomas Albrecht, Abteilungsleiter IML. Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer von AIMD e.V., wird die Diskussion moderieren.

Live-Szenarien mit typischen Branchenprozessen

Das Tracking & Tracing Theatre (am AIM-Gemeinschaftsstand) präsentiert Auto-ID-Produkte, integriert in eine logistische Kette mit aktuellen Anwendungsmodulen und zeigt so auch Beispiele für die Realisierung des Zukunftskonzeptes „Industrie 4.0“. Am T&TT beteiligte Unternehmen sind: Aio IT for Logistics, Assion Elektronik, Avery Dennison, Feig Electronic, Mecomo, Mobil-Mark, Psion/Motorola Solutions, Sandlab, SEP Logistik und Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) als Leiter des Forschungsprojektes Sma-RTI.

Das T&TT stellt drei typische Bereiche der Logistik mit ihren Verbindungswegen dar: Die Verladerampe eines Lieferanten, das Verteilzentrum und den Backroom eines Supermarktes beziehungsweise das Teilelager in der Fertigung. Es gibt den Fachbesuchern einen praxisnahen Einblick in die transparenzsteigernde Wirkung der Auto-ID-Technologien. „Mehrmals täglich führen wir Besucher durch das T&TT, um ihnen einen tieferen Einblick in das Zusammenspiel von Hardware-Produkten, Softwaresystemen und Organisation im Rahmen der realitätsnahen Demo-Prozesse zu vermitteln. Daraus gewinnen die Besucher neue Erkenntnisse über das Nutzenpotenzial der Auto-ID-Technologien und lernen, die Anforderungen in ihren Unternehmen effizienter umzusetzen“, erläutert Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer von AIM-D, Lampertheim.

Intelligente Mehrweg-Ladungsträger im Konsumgüter-Sektor

Das Sma-RTI-Projekt (Smart Reusable Transport Items (intelligente Mehrweg-Ladungsträger) zielt auf die Entwicklung eines branchen- und Supply-Chain-übergreifenden Ansatzes für einen intelligenten Materialfluss ab. Dem Konzept des „Internet der Dinge“ entsprechend sollen sich die Objekte selbst ihre Wege in logistischen Netzwerken suchen.

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