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Ladungsträgermanagement Akademien machen gemeinsame Sache

Die EPAL Academy und die GS1 Germany Academy bündeln ihr Weiterbildungsangebot: An jeder Station einer Palette will man Kompetenz in puncto Palettenqualität, Reparatur, Herstellung und Standardisierung gewährleisten.

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(Bild: EPAL/GS1 Germany)

Um den Schulungsbedarf der Anwender von EPAL-Europaletten – in Europa sind nach Schätzungen rund 500 Mio. dieser genormten Ladungsträger im Einsatz – kümmern sich jetzt gemeinsam die European Pallet Association (EPAL) und GS1 Germany durch eine Kooperation ihrer Akademien. „Durch die Zusammenarbeit mit GS1 Germany können wir der Branche ein einzigartiges Paket aus Expertise zur Standardisierung in der Wertschöpfungskette sowie zur Qualitätssicherung und -prüfung von Ladungsträgern schnüren“, begrüßt Alexander Becker, Leiter der EPAL Academy, die Kooperation. „Mitarbeiterwechsel und technische oder gesetzliche Neuerungen führen regelmäßig zu einem erhöhten Schulungsbedarf. Neue und altgediente Mitarbeiter können bei uns in kompakten und praxisnahen Seminaren ihren Wissensstand erweitern“, so Becker weiter.

Kooperationsstart mit Schulungsreihe zum Palettentausch

Ziel der Zusammenarbeit ist es außerdem, die in den Seminaren gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklungsarbeit einfließen zu lassen. Dazu Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy: „Beide Kooperationspartner macht aus, dass sie durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Branche die Anforderungen genauestens kennen und so den Wissenstransfer passgenau zuschneiden können. Hinzu kommt, dass EPAL mit 14 Nationalkomitees und das GS1-Netzwerk mit über 110 Länderorganisationen diesen Erfahrungsaustausch grenzübergreifend gestalten können.“

Erste gemeinsame Aktivität ist die Schulungsreihe zum Tausch von Europaletten. Sie startet im Februar 2015 unter dem Motto „Produktqualität sichern – Prozessqualität steigern – Qualifikationen ausbauen“. Dabei steht die Europalette ebenso im Fokus wie die Abläufe in der gesamten Supply Chain oder die technischen Möglichkeiten und Neuerungen im Transport- und Logistikbereich. Für Praxisnähe sorgt jeweils ein Tag bei einem Hersteller- und Reparaturbetrieb. Dort werden Fragen zu Qualität und Tausch direkt am Objekt beantwortet. Dazu zählen sowohl die Materialprüfung und Sortierung als auch das Erkennen von versteckten Schäden, der richtige Materialeinsatz und die korrekte Kennzeichnung.

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