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Logistikimmobilie Aldi-Logistikzentrum gestoppt

| Redakteur: Robert Weber

Der Discounter Aldi darf in Gilching bei München kein neues Auslieferungslager bauen. Der Bürgerentscheid endete mit einer klaren Absage der Gilchinger. Aldi muss damit 300.000 Euro für Notarkosten und Bodenuntersuchungen abschreiben, berichtet die Lokalausgabe der „Süddeutschen Zeitung“.

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(Bild: Sysop unter CC BY 2.0-Lizenz, wikicommons)

Am Ende war das Ergebnis sehr deutlich: 63,2 % der Gilchinger stimmten gegen das Logistikzentrum von Aldi. Die Wahlbeteiligung lag bei 53 %. Der Aldi-Projektleiter Michael Klöter erklärte, dass das Ergebnis „überraschend eindeutig“ ausgefallen sei, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“. Jetzt will Aldi Verhandlungen mit der Nachbargmeinde Gauting aufnehmen. Denkbar, so die Zeitung, sei es, direkt neben dem bisher vorgesehenen Gelände zu bauen, aber auf Gautinger Flur. „Wir werden nun alle Hebel in Bewegung setzen, damit dieses Projekt auch auf Gautinger Grund nicht gebaut werden darf“, erklärten die Aldi-Gegner Christian Winkelmeier und Michael Rappenglück schriftlich gegenüber der Presse.

50 Filialen sollen versorgt werden

Aldi braucht ein neues Logistikzentrum, denn das bisherige Distributionszentrum in Eichenau stößt an seine Kapazitätsgrenzen. Zukünftig sollen aus dem neuen Logistikzentrum 50 Filialen versorgt werden, heißt es in einem Bericht.

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