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Arburg Allround-Spritzgießmaschine für die Verpackungsbranche

| Redakteur: Peter Königsreuther

In der Verpackungsindustrie ist eine schnelle und hochwertige Serienproduktion mit zuverlässiger und effizienter Maschinentechnik gefragt. Anforderungen, die Arburg mit seinen elektrischen und hybriden Allroundern Alldrive und Hidrive in der neuen „Packaging“-Ausführung erfüllen will.

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Bild 1: Die elektrischen und hybriden Allrounder von Arburg gibt es jetzt auch als speziell für die Ansprüche der Verpackungsindustrie ausgelegten Versionen. Hier eine Allrounder 720 H in der Version "Packaging". Ein "P" am Ende des Produktnamens, verrät ihre besondere Spezifikation.
Bild 1: Die elektrischen und hybriden Allrounder von Arburg gibt es jetzt auch als speziell für die Ansprüche der Verpackungsindustrie ausgelegten Versionen. Hier eine Allrounder 720 H in der Version "Packaging". Ein "P" am Ende des Produktnamens, verrät ihre besondere Spezifikation.
(Bild: Arburg)

Damit bieten die beiden Arburg-Baureihen eine hohe Produktivität bei gleichzeitig reduziertem Energiebedarf. Erkennungsmerkmal für diese Allrounderversionen ist das „P“ hinter der Maschinenbezeichnung, das symbolisiert das Attribut „Packaging“. Die „Packaging“-Ausführungen der Allrounder Alldrive (A) und Hidrive (H) wurden konsequent als Komplettlösungen für hohe Leistungen weiterentwickelt.

Spritzgießmaschinen arbeiten schnell und sparsam

Die Maschinen wurden dafür in nahezu allen Bereichen optimiert. Ein Beispiel dafür ist die Abstimmung der Kombination aus „Säulenabstand – Schließkraft – Öffnungsweg“ auf die in der Verpackungsbranche geforderte Leistungscharakteristik. Für die „Packaging“-Versionen ergeben sich damit folgende Abstufungen: Die Allrounder 570 A und H verfügen über 1800 kN, die Allrounder 630 A und H über 2300 kN, die Allrounder 720 A und H über 2900 kN, die Allrounder 820 A und H über 3700 kN sowie die Allrounder 920 A und H über 4600 kN Schließkraft.

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Ausgerüstet mit einem verwindungssteifen Maschinenständer mit Längsträgern aus Stahl, können die Anlagen große Werkzeuggewichte aufnehmen und hohe Lastwechsel bei der Massebewegung effektiv kompensieren. Die FEM-optimierten Aufspannplatten garantieren die erforderliche Steifigkeit der Anlage bei gleichzeitig geringem Gewicht. Zusammen mit servoelektrischen Kniehebel-Schließeinheiten sind dadurch sehr schnelle Öffnungs- und Schließbewegungen möglich, was zu kürzeren Gesamtzykluszeiten führt und die Produktivität erhöht. Gleichzeitig sorgt die Energierückspeisung beim Abbremsen dafür, dass die eingesetzte Energie noch effizienter genutzt wird. Gegenüber hydraulischen Schließsystemen lassen sich so bis zu 30 % Energie einsparen.

Vier Spritzaggregate zur Auswahl

Bei der „Packaging“-Ausführung sind auf der Düsenseite für die jeweilige Baugröße auch die nächst größeren Spritzeinheiten verfügbar. So kann der Anwender pro Maschinentype aus vier Spritzeinheiten auswählen, um die im Verpackungssektor erforderlichen hohen Plastifizierleistungen erreichen zu können. Servoelektrische Dosierantriebe sorgen für schnelles, zykluszeitübergreifendes Arbeiten, kurze Dosierzeiten und hohe Produktivität. Der Einsatz von Barriereschnecken sichert auch bei einem hohen Materialdurchsatz eine gut homogenisierte Schmelze.

Das Einspritzen erfolgt wahlweise servoelektrisch oder mittels Hydraulikspeichertechnik über lagegeregelte Schnecken. Durch eine entsprechende Fülldynamik kann ein aktives Beschleunigen und Abbremsen erzielt werden. Zusammen mit höheren Einspritzgeschwindigkeiten der Spritzeinheiten von bis zu 500 mm/s ergeben sich die speziell im Verpackungssektor notwendigen kurzen Einspritzzeiten. Wenn Produktionsabläufe noch weiter optimiert werden sollen, kann das Einspritzen serienmäßig bereits mit der Bewegung „Werkzeug schließen“ beginnen. Die Zielsetzung lautet auch hier: Verringerung der Zykluszeiten für eine hohe Produktivität der Fertigung.

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