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Allround-Spritzgießmaschine für die Verpackungsbranche

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Spritzgießmaschine kann auch dünnwandige Artikel herstellen

Für die Packaging-Allrounder stehen sowohl für die Fertigung von Dünnwandartikeln als auch von Schraubkappen spezielle Features zur Verfügung, mit denen sich die Maschinen ganz individuell auf die jeweilige Anwendung abstimmen lassen. Die Ausstattungsvariante zur Fertigung von Dünnwandartikeln beinhaltet die Vorbereitung zum Anschluss eines externen In-Mould-Labelling-Systems oder eines anderen Entnahmesystems. Auch die Erweiterung der Robotschnittstelle wurde vorgenommen und so klappt das Einfahren des Robot-Systems noch während das Werkzeug öffnet. Hier liegt der Hauptvorteil in der effektiven Verringerung der Gesamtzykluszeit. Frei programmierbare Rampen für den hydraulischen Auswerfer sorgen außerdem für eine schnelle und schonende Teileentformung. Ventilinseln mit großen Querschnitten helfen bei der schnellen Ansteuerung von Pneumatikfunktionen im Werkzeug - etwa für das Ausblasen.

Schraubkappen können leicht entformt werden

Bei der Schraubkappenproduktion ist schnelles und sicheres Auswerfen von Massenteilen gefragt. Daher steht ein servoelektrischer Auswerfer mit einer hydraulischen Booster-Funktion – also einer erhöhten Auswerferkraft von 250 kN – zur bereit. Damit sind auch aufgeschrumpfte Verschlüsse problemlos entformbar. „Auswerfen“ und „Werkzeug öffnen“ können außerdem synchronisiert werden. Das Fallen der Spritzteile wird dadurch exakt einstellbar, was auch gewährleistet, dass das Werkzeug nur vergleichsweise kurz offen stehen bleiben muss. Erhöhte Schneckenumfangsgeschwindigkeiten sorgen für entsprechend kurze Dosierzeiten: So lassen sich sehr schnelle Zykluszeiten erreichen.

Hinzu kommen die Steuerungserweiterung für Zusatzsignale und eine Schnittstelle für Einfärbe- oder Dosiergeräte, um die Peripherie vollständig in die Produktionsprozesse integrieren zu können.

Weitere Steuerungsfunktionen ergänzen die Ausführung „Packaging“

Darüber hinaus sind in der Ausführung „Packaging“ weitere Steuerungsfunktionen wie etwa „Anfahrparameter/Anfahrzyklen“ integriert. Diese Selogica-Funktion hilft bei einem kontrollierten Produktionsstart, speziell bei schnell laufenden Anwendungen. So lässt sich effizient arbeiten, da etwa die Anpassung von Prozessparametern für die Anfahrphase entfällt und automatisch durchgeführt werden kann.

Eine weitere interessante Funktion ist die Anfahrschaltung bei Produktionsstart, die ein gleichermaßen schnelles und sicheres Anfahren bei Mehrfachwerkzeugen erlaubt. Die Maschine wird dabei so eingestellt, dass der Automatikablauf nach dem Vorfahren des Auswerfers unterbrochen wird. Erst nach einer manuellen Freigabe durch das Personal über das Bedienfeld der Selogica-Steuerung wird der Produktionsablauf wieder in Gang gesetzt. Daraus ergibt sich entscheidend mehr Komfort für den Maschinenbediener. Über die teilautomatisiert ablaufende Anfahrphase kann sehr einfach kontrolliert werden, ob etwa alle Kavitäten entformt wurden oder das Heißkanalsystem reibungslos funktioniert.

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