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Logistikzentrum Amazon rutscht ab und baut weiter

| Redakteur: Robert Weber

Der US-Konzern Amazon musste im zweiten Quartal einen Verlust ausweisen. Auch für die nächsten Monate rechnet der Onlinehändler mit roten Zahlen. Trotzdem: Die Logistiker können sich freuen. Amazon will wohl ein neues Lager in Österreich bauen.

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Auch in Österreich könnten bald Stapler durch ein Amazon-Logisitikzentrum rollen. Die Amerikaner suchen wohl ein Grundstück.
Auch in Österreich könnten bald Stapler durch ein Amazon-Logisitikzentrum rollen. Die Amerikaner suchen wohl ein Grundstück.
(Bild: Amazon)

Der Verlust beziffert sich auf sieben Mio. US-Dollar. Das Unternehmen will trotzdem weiter investieren. Deshalb rechne man auch mit höheren Verlusten im laufenden Quartal, heißt es. Eine wichtige Investition steht für Amazon in Österreich an, spekulieren Medien aus der Alpenrepublik. Ein privater Makler begutachtet gegenwärtig im Auftrag von Amazon ein zehn ha großes Grundstück im Burgenland (Rudersdorf), das berichtet der ORF. Das Grundstück liege verkehrsgünstig und ein mögliches Logistikzentrum mit mehr als 2000 Arbeitsplätzen könnte den österreichischen Markt bedienen. Dieser wachse sehr schnell, heißt es medienübergreifend. Bis dato werden Kunden aus dem Nachbarland Deutschland logistisch betreut.

Kommt das Okay aus den USA?

Lokalpolitiker halten indes den Ball flach und bremsen die Erwartungen. Man rechne mit einer Entscheidung in einigen Monaten, heißt es in einem Bericht. Über den Zuschlag richtet die Amazon-Zentrale in den USA. Auch mögliche Intralogistiklieferanten oder Immobilienentwickler müssen sich gedulden.

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