Suchen

Logistiksysteme America loves German Intralogistik

| Redakteur: Robert Weber

Die deutsche Intralogistikwelt wächst. Im vergangenen Jahr legte die Branche um 7 % auf 17,9 Mrd. Euro zu. Dieses Jahr kalkulieren die Unternehmen mit 3 % Zuwachs. Treiber ist der Export. Der größte Markt für deutsche Intralogistikprodukte sind die USA. Die Exporte über den Atlantik nahmen um 38 % auf 986 Mio. Euro zu. China verliert.

Firmen zum Thema

(Bild: Weber, Collage Franz)

Das Reich der Mitte importierte 22 % weniger Intralogistiktechnik und positioniert sich damit auf Platz drei der wichtigsten Exportnationen deutscher Unternehmen. Den Silberplatz übernehmen die Franzosen mit einem Wachstum von 14 % auf 818 Mio. Euro. Die starke Nachfrage aus Frankreich macht sich auch in der regionalen Auswertung bemerkbar. Die meisten Intralogistikprodukte deutscher Unternehmen gehen in die EU-Staaten. Zuwachsraten von 11 bis 13 % zeugten von einer stabilen Nachfrage, hieß es auf einer Pressekonferenz des „Forum Intralogistik“. Dazu kommt: Die Dynamik in den BRIC-Staaten hat etwas nachgelassen. Abgesehen von Russland ging auch die Nachfrage in Brasilien und Indien zurück.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Deutschland verdrängt Japan

Durch das erfolgreiche Jahr 2012 konnten sich die heimischen Anbieter im weltweiten Ranking der Intralogistiknationen den dritten Platz sichern und verdrängten Japan. Dieses ist aber auch der Natur- und Atomkatastrophe vor genau zwei Jahren geschuldet. Auf dem ersten Platz rangiert die Volksrepublik China. Die chinesischen Anbieter erwirtschafteten im Berichtszeitraum 2011 einen Umsatz von 63 Mrd. Euro und damit ein Plus von 22 %.

Die Top 10 der Intralogistiknationen finden Sie hier

(ID:38561940)