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Deutscher Logistik-Preis 2014 AMG auf der Poleposition

Der im Rahmen einer Gala am Abend des 22. Oktober verliehene Deutsche Logistik-Preis 2014 ging an die Mercedes-AMG GmbH und deren Kooperationspartner Müller – die lila Logistik. Stichwort: kürzere Durchlaufzeiten durch vorkommissionierte Sets.

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(Bild: Hofmann)

AMG hat sich mittlerweile weltweit als eigenständiger Hersteller etabliert und produziert die leistungsstärksten Serienmodelle im Fahrzeugprogramm von Mercedes-Benz. Die Jury zeichnete die Unternehmen für das Projekt „Supplying Performance. Logistik als Wachstumsfaktor“ aus. Teil des Konzepts ist ein zentrales Lager in Marbach, das heute die acht bisherigen Läger ersetzt. Die Lagerkapazität stieg dabei um knapp 70 %. Auch die im Lkw-Transport zurückgelegte Strecke konnte von 2036 km vor Projektstart auf 440 km in der Woche gesenkt werden. In der Motorenmanufaktur wurde der Materialfluss neu konzipiert sowie die produktionsnahe Lagerfläche erweitert und flexibler gestaltet. Durch vorkommissionierte Kleinteilesets ist es dem Unternehmen gelungen, die Durchlaufzeit der Motorenfertigung so zu reduzieren, dass in der gleichen Zeiteinheit 2,37 % mehr Motoren gefertigt werden.

Überdurchschnittlich viele Einreichungen

Insgesamt hatte es 16 Einreichungen für den Preis gegeben, die vorwiegend von Industrieunternehmen und Logistikdienstleistern stammten. Bei der Verleihung wurde auch die Ernennung von Roland Tichy, früherer Chefredakteur der Wirtschaftswoche, zum neuen Vorsitzenden der Jury des Deutschen Logistik-Preises bekannt gegeben.

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