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Logimat 2012 An den Wolken kommt keiner mehr vorbei

| Redakteur: Robert Weber

Am 13.März 2012 öffnet die Logimat zum 10. Mal ihre Pforten und eigentlich müsste eitler Sonnenschein über dem Messegelände herrschen, denn die Intralogistikschau in Stuttgart ist eine Erfolgsgeschichte. Doch neuartige, digitale Wolken schieben sich über den Himmel der Intralogistiker, denn die Cloud, in der Daten fern vom heimischen Server gespeichert werden, lässt auch die Intralogistiker nicht mehr los.

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Intralogistik live: Die Logimat ist eine Messe für Praktiker. Die Fachforen wagen einen Blick in die Zukunft der Branche. (Bild: Euroexpo)
Intralogistik live: Die Logimat ist eine Messe für Praktiker. Die Fachforen wagen einen Blick in die Zukunft der Branche. (Bild: Euroexpo)

Gegen Sonnenschein hat Prof. Dr. Michael ten Hompel vom Fraunhofer-IML in Dortmund vermutlich nichts, aber er legt seinen Vortragsschwerpunkt im Rahmen der Messe auf die digitale Wolke. Die Dortmunder Forscher um ten Hompel gehören zu den wissenschaftlichen Vorreitern in Sachen Logistiksoftware on demand. Das dürfte auch die zahlreichen Automobilbauer und deren Zulieferer aus der Region interessieren, denn Brancheninsider bestä-tigten gegenüber MM Maschinenmarkt, dass die Autobauer bereits in mobile Lageranwendungen und Cloud Computing im Logistikalltag investieren. Die Unternehmen wollen und müssen weiter in der ersten Liga der Logistik mitspielen.

Wie sieht die Intralogistik 2020 aus?

Dafür braucht es innovative Ansätze. Auch in Sachen alternde Belegschaft haben sich Audi, BMW und Co. einiges einfallen lassen. Bei Audi spricht man respektvoll von der Silverline, wenn es um ältere Mitarbeiter geht.

Das dürfte Prof. Dr.-Ing. Willibald A. Günthner von der Technischen Universität München freuen, denn der Hochschullehrer propagiert schon seit einigen Jahren das Thema demografischer Wandel in Logistikprozessen und wird es auch dieses Jahr auf der Messe forcieren. Ergonomisches Picken und Kommissionieren stehen dabei im Mittelpunkt des Forums.

Die Intralogistikbauer sind gefragt, neue Techniken für alternde Belegschaften zu entwickeln. Doch wie sieht die Intralogistik 2020 aus? Diese Fragen diskutiert Heinrich Hippenmeyer vom Intralogistiknetzwerk in Baden-Württemberg mit Industrieanwendern und Maschinenbauern. Aber auch die Verpackungsbranche muss sich für die Zukunft neu aufstellen, denn grüne und nachhaltige Logistikketten sind weiterhin gefragt.

Verpackungslösungen unter Nachhaltigkeitsaspekten bewerten

Dabei stellt sich immer die Frage, wie Verpackungslösungen unter dem Aspekt der wie sieht die Intralogistik 2020 aus?zu bewerten sind. Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Leiter des Instituts für Distributions- und Handelslogistik des VVL e.V. aus Dortmund, will diese Frage beantworten. Das Rahmenprogramm verdeutlicht: Die Messe will Gegenwart und Zukunft der Intralogistikwelt thematisieren. Auch wenn Wolken manchmal stören, an ihnen kommt keiner vorbei.

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