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Logistikzentrum Angst vor Unruhen – Chinesen sorgen vor

| Redakteur: Robert Weber

Die demokratischen Umwälzungen im Nahen Osten machen die chinesischen Investoren in der Region nervös. Der Ölkonzern China National Petroleum Corporation (CNPC) will deshalb ein Logistikhub in Dubai gründen, um auch im Notfall Ausrüstungsgegenstände schnell abziehen zu können.

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Eiserne Reserve: Die Industrie setzt auf Öl und die chinesischen Ölkonzerne bedienen die Nachfrage. Aus Sorgen vor Unruhen in den Abbaugebieten errichten sie jetzt ein strategisches Logistikzentrum in Dubai. (Bild: Kurt Michel, pixelio.de)
Eiserne Reserve: Die Industrie setzt auf Öl und die chinesischen Ölkonzerne bedienen die Nachfrage. Aus Sorgen vor Unruhen in den Abbaugebieten errichten sie jetzt ein strategisches Logistikzentrum in Dubai. (Bild: Kurt Michel, pixelio.de)

Das Nachrichtenportal „Arabian Business“ meldet, dass die Asiaten einen 200.000 m² großen Industriepark mit Ausrüstungslager bauen wollen. Der Park in der "Jebel Ali Free Zone" soll als Logistikhub dienen und über Produktionslinien für technische Ausrüstung verfügen, schreibt das „China Information Center“.

Riesige Verluste durch Revolution

Neben CNPC will auch die Sinochem Group, Chinas viertgrößte Ölfirma, in Dubai in ein Logistikzentrum investieren. Die Proteste im Nahen Osten sorgten in den zurückliegenden Monaten für „riesige Verluste“ bei den chinesischen Ölfirmen, heißt es weiter. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem Libyen.

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