Getriebebau Nord Antriebshersteller führt Motor und Elektronik zusammen

Autor / Redakteur: Bernd Klimek / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Auf dem Automatisierungsmarkt wünschen sich Kunden zunehmend ganzheitliche Lösungen aus einer Hand. Getriebebau Nord, bislang schwerpunktmäßig als Komponentenlieferant auf die reine Antriebsfunktion fixiert, engagiert sich deshalb verstärkt in der Antriebselektronik.

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Unter dem Begriff Antriebs-elektronik subsummiert Getriebebau Nord Frequenzumrichter, Servocontroller sowie Motorstarter. Mit diesen elektronischen Komponenten und dem breiten Getriebemotorenprogramm bietet Nord seinen Kunden komplette maßgeschneiderte Antriebslösungen aus einer Hand.

Anbieter von Automatisierungs-Komponenten wird Komplettlieferant

Für Nord ist der Automatisierungsmarkt ein strategisches Ziel. Bislang lag der Schwerpunkt innerhalb des Automatisierungsmarktes als Komponentenlieferant auf der reinen Antriebsfunktion. Kunden wünschen sich immer öfter ganzheitliche Lösungen aus einer Hand – daraus ergibt sich die Motivation von Nord, sich auf dem Automatisierungsmarkt noch stärker zu engagieren.

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Die Palette der Antriebselektronik — Frequenzumrichter, Servoregler, Starter- und Sanftanlaufschalter – wird im Hause Nord durch eigene Entwicklung und Fertigung ständig optimiert und somit den Anforderungen des Marktes angepasst. Nord-Getriebemotoren und Antriebselektronik bilden die Synthese für flexible anwendungsspezifische Antriebslösungen für nahezu alle Industriebereiche.

Frequenzumrichter an Elektromotoren besser angepasst

Die Grundaufgabe des Frequenzumrichters ist die Regelung von Asynchronmotoren. Dazu gehören alle Funktionen für Mehrmotorenantriebe mit UF-Kennlinien oder für höherwertige Anwendungen mit feldvektororientierter Regelung. Bereits in den Grundgeräten ist diese Funktion vorhanden. Somit kann geberlos mit kleinen Drehzahlen das volle Moment erzeugt werden und der Schlupf wird ausgeregelt.

Das bedeutet, dass schwierige Antriebsaufgaben und komplexe Anwendungen funktionssicher ausgeführt werden können. Zu dieser Grundfunktion gibt es diverse applikationsabhängige Ergänzungen, die stetig weiterentwickelt werden, um die Antriebskomponente als universelles Gerät für viele Branchen nutzbar zu machen.

Schutzart ist entscheidend für das Steuerungskonzept

Die Entscheidung „zentral“ oder „dezentral“ ist eng verbunden mit der Schutzart des Produkts. Standardmäßig bei zentraler Technik und prädestiniert für den Einbau in Schaltschränken, wie bei kleineren Anlagen, wo man eine zentrale Elektrik hat, ist die Schutzart IP20. Bei dezentralen Anlagen sind die üblichen Schutzarten IP55 und IP60.

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