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Gesundheitslogistik Apollon-Hochschule vergibt Gesundheitslogistik-Stipendien

Große Nachfrage herrschte auf die Ausschreibung eines Stipendiums für den Fernstudiengang „Bachelor Gesundheitslogistik (B.A.)“ der Bremer Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Spontan vergab die Hochschule deshalb mehr als ein Stipendium — unter anderem ins afrikanische Kamerun.

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Jeweils ein Gesundheitslogisitk-Stipendium der Bremer Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft ging nach Kamerun und Halver. Bild: Apollon-Hochschule
Jeweils ein Gesundheitslogisitk-Stipendium der Bremer Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft ging nach Kamerun und Halver. Bild: Apollon-Hochschule
( Archiv: Vogel Business Media )

Anfang Juni 2011 schrieb die Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft ein Vollstipendium für den Studiengang „Bachelor Gesundheitslogistik (B.A.)“ bundesweit aus. Bereits 2009 und 2010 vergab die Fernhochschule dieses Stipendium, doch noch nie gingen so viele Bewerbungen ein, wie in diesem Jahr, so die Bildungseinrichtung.

Ereignisse in Krisengebieten führten zur Aufstockung der Stipendien

Eigentlich wollte die Hochschule eigenen Angaben zufolge lediglich ein Stipendium vergeben, entschied sich aber spontan für eine Ausweitung der Ausschreibung. „Gerade die aktuelle Situation in Somalia sowie die jüngsten Ereignisse zum Beispiel in Japan oder Neuseeland veranlassten uns dazu, mehr als ein Stipendium zu vergeben. Neue Kräfte im Katastrophenschutz werden benötigt. Wir möchten mit der Stipendienvergabe unseren Beitrag leisten und dafür sorgen, dass dieses Personal ausgebildet wird und helfen kann“, so Prof. Elmar Erkens, Dekan Technologie und Logistik an der Apollon-Hochschule. Deshalb vergab man zwei Vollstipendien und drei Teilstipendien.

Eines der Vollstipendien erhält Sandra Kreuzinger. „Frau Kreuzinger ist in unseren Augen ein Beispiel für die Aktualität unseres Studiengangs und wir möchten ihre Arbeit unbedingt unterstützen“, so Erkens.

Entwicklungsländer benötigen dringend Gesundheitslogistiker

Sandra Kreuzinger arbeitet in Kamerun und berät dort den Special Fund for Health, der für die Verteilung von Medikamenten an Gesundheitseinrichtungen in der Region zuständig ist. Sie hat sich für das Stipendium beworben, weil sie das Wissen, das sie durch das Studium der Gesundheitslogistik erlangt, durch ihre Arbeit in Kamerun weitergeben kann, sodass möglichst viele davon profitieren und bei der Umsetzung verschiedenster Maßnahmen unterstützen können. Sie sehe besonderen Bedarf an Gesundheitslogistikern in Entwicklungsländern, so die 32-Jährige.

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