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Fördersysteme Atlantic fördert mit 24 Volt

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Für eine neue Produktionslinie von thermodynamischen Durchlauferhitzern am Standort La Roche-sur-Yon, Frankreich, von Atlantic Industrie hat Interroll ein Fördersystem mit 24-V-Antriebstechnik installiert.

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Eine Kombination aus angetriebenem Rollerdrive, Slaverollerdrive und Steuerungsmodulen von Interroll.
Eine Kombination aus angetriebenem Rollerdrive, Slaverollerdrive und Steuerungsmodulen von Interroll.
(Bild: Interroll)

Der Hersteller von Klimaregelungstechnik benötigte ein Pufferlager während der Montage der Durchlauferhitzer. Beim Fördern musste insbesondere die Stabilität der Geräte, die bis zu 2 m hoch sein können und ein Gewicht von nahezu 150 kg auf die Waage bringen, garantiert sein. Das Fördersystem sollte zudem energieeffizient und zuverlässig sein. Zur Herstellung eines Prototyps, der als Testmodul eingesetzt werden konnte, wurden bei Atlantic Industrie 24-V-Rollerdrive verwendet. Am Ende fiel die Wahl des Antriebs auf die 24-V-Rollerdrive der Serie EC310, die Interroll zufolge vor allem durch Leistungsmerkmale wie eine Zugkraft von bis 180 kg pro Zone überzeugen. Eine Zone besteht dabei aus einem Rollerdrive EC310 und sieben Förderrollen. Insgesamt wurden bei dem Projekt 200 Zonen verbaut.

Platzsparend und energieeffizient

Weiter sollen die Rollerdrive durch die kompakte Bauweise (der Motor ist in das Rohr mit einem Durchmesser von 50 mm integriert), die Energieeinsparungen von bis zu 50 % im Vergleich zu herkömmlicher Antriebstechnologie, ein Laufgeräusch von weniger als 55 dB(A) sowie eine lange Lebensdauer überzeugen, so Interroll. Als Förderrollen kommen Festantriebsförderrollen der Serie 3500 von Interroll mit Polyvee-Antriebskopf zum Einsatz. Dieser ermöglicht eine bessere Drehmomentübertragung und somit eine bessere Zugkraft der gesamten Einheit. Die Steuerung erfolgt über Drivecontrol, das eine staudrucklose Förderung Zone für Zone ermöglichen soll. Produkte werden nur dann weiterbefördert, wenn die folgende Zone frei ist. Das heißt, die Motoren laufen nur dann, wenn sie benötigt werden und ermöglichen somit die gewünschten Energieeinsparungen. Die erste Produktionslinie wurde im August 2013 in Betrieb genommen, die zweite im Januar 2014. Insgesamt ist das Unternehmen einem Sprecher zufolge mit dem Betrieb sehr zufrieden.

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