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Transportsysteme Atos, Sernauto und Universität Barcelona bilden Konsortium T-Trans

Der internationale IT-Dienstleister Atos hat sich mit der Autonomen Universität Barcelona (UAB) und dem spanischen Automobilzuliefererverband Sernauto zum internationalen Konsortium T-Trans zusammengeschlossen. Ziel von T-Trans ist es, Innovationen im Bereich der intelligenten Transportsysteme (ITS) in Europa zu fördern.

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Das T-Trans-Konsortium soll Innovationen im Bereich intelligenter Transportsysteme in Europa fördern.
Das T-Trans-Konsortium soll Innovationen im Bereich intelligenter Transportsysteme in Europa fördern.
(Bild: Atos)

Als Koordinator des T-Trans-Konsortiums unterzeichnete die UAB einen Vertrag mit der Europäischen Kommission über 1,7 Mio. Euro für das Förderprojekt „Enhancing the Transfer of Intelligent Transportation System Innovations to the Market (T-Trans)“, das mit rund 1,5 Mio. Euro aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mitfinanziert wird. Im Zeitraum von September 2012 bis November 2014 untersucht eine Expertengruppe die Innovationsmechanismen für intelligente Transportsysteme (ITS).

T-Trans soll Vermarktung intelligenter Transportsysteme beschleunigen

Der Gruppe gehören neun Organisationen aus sieben EU-Ländern an, darunter Hochschulen, Forschungszentren, Unternehmen und Verbände, die sich mit der Innovationskette bei allen Transportarten und Verkehrsträgern befassen. Darüber hinaus bestimmt die Gruppe geeignete Praktiken und Richtlinien für die Markteinführung innovativer Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Transport und Verkehr.

Die Technologien, die den intelligenten Transportsystemen zugrunde liegen, sind wichtig für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie. Mit T-Trans sollen die Schwierigkeiten bei der Vermarktung von in der Entwicklung befindlichen Technologien bewältigt werden: Schließlich können diese Technologien, sobald sie etabliert sind, zu erheblichen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen im Transportsektor beitragen.

Makroökonomische Auswirkungen intelligenter Transportsysteme werden untersucht

Als ITS-Spezialist verantwortet Atos die Umsetzung eines technologischen Fahrplans und leitet dabei eines der Arbeitspakete. Außerdem ist der IT-Dienstleister für die Marktanalyse makroökonomischer Auswirkungen des Projekts zuständig.

Im Laufe des Projekts sind vier wesentliche Untersuchungsaspekte zu berücksichtigen:

  • 1. Smart Grid – Energieversorgung, -last und -speicherung: effiziente Nutzung intelligenter Kontrollsysteme für das Batterie-, Akku- und Stromnetzmanagement; Integration von Elektrofahrzeugen in die Vertriebsnetze mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • 2. Fakturierungsmanagement-Technologien für den Güterverkehr: schrittweise Nutzung von nachfrage-, produkt- und preisbasierten Fakturierungsmanagement-Technologien im Luftfrachtverkehr.
  • 3. Revolution beim intermodalen Transport – intelligente Intermodalität: Einsatz von Schlüsseltechnologien in intelligenten Beförderungseinheiten (ITU), um Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz von Logistikketten mit Echtzeitinformationen zu steigern; moderne Informationsdienstleistungen für den europäischen Güterverkehr mit intelligenten Ladeeinheiten, die mit der Umwelt interagieren und selbstständig situationsbezogene Entscheidungen treffen können.
  • 4. Umfassendes Konzept für Technologiesysteme im Eisenbahnnetz: Erweiterung neuer Technologien mit dem Ziel, das europäische Eisenbahnnetz effizient auszubauen und damit den wachsenden Bedarf im Güterverkehr zu decken.

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