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Distributionszentrum ATP: Umsatzwachstum forciert Logistikinvest von 28 Mio. Euro

| Redakteur: Robert Weber

Das Unternehmen ATP Auto-Teile-Pöllath wächst rasant. Die Umsatzsteigerung liegt jährlich über 30 %. Jetzt muss die Logistik nachziehen. Die Verantwortlichen investierten 28 Mio. in ein automatisiertes Kleinteilelager. Die Technik lieferte Witron.

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ATP vertraute bei der Logistik auf die Lösungen von Witron und investierte 28 Mio. Euro in das Projekt.
ATP vertraute bei der Logistik auf die Lösungen von Witron und investierte 28 Mio. Euro in das Projekt.
(Bild: ATP)

Auf rund 12.200 m² Baufläche und 60.000 m² Grundstücksfläche entstanden im Zeitraum von knapp zwei Jahren ein automatisiertes Kleinteilelager, ein teilautomatisiertes Palettenregallager mit modernster Fördertechnik sowie Büro- und Sozialräume. Die Intralogistker von Witron aus dem nahegelegenen Parkstein, der Baudienstleister Goldbeck sowie das Architekturbüro Oelerich, beide aus Erlangen, planten und fertigten für ATP das maßgeschneiderte Versandzentrum.

Entscheider forderten perfektes Versandsystem

Das schnelle Wachstum von ATP in Umsatz (Umsatzsteigerung jährlich über 30%, Umsatz 2012: über 35 Mio Euro) und Mitarbeiterzahl zwangen zum Handeln. Der gestiegene Absatz auf 1,5 Mio. versendete Artikel pro Jahr an über 600.000 Kunden europaweit sowie die Ausdehnung des Sortiments auf rund 600.000 verschiedene Artikel rund ums Auto (Verschleiß- und Karosserieteile, Werkzeug und Zubehör) machten Investitionen in ein ausgeklügeltes, perfektes Versandsystem notwendig.

Witron setzt in dem Logistikzentrum auf moderne Technik im Versand und in der Kommissionierung ein: Das ATP-Logistikzentrum umfasst ein siebengassiges automatisiertes Kleinteilelager (AKL) mit 50.400 Behälter- Stellplätzen (erweiterbar auf neun Gassen mit 130.000 Stellplätzen) und Stellplätze für 12.144 Euro-Paletten. Regalbediengeräte sorgen für hohe Automatisierung bei der Bestückung der Regale und Auslieferung der Ware. Aktuell sind drei Pick-Mobile im Einsatz. Eine Erweiterung auf zwölf Pick-Mobile ist vorgesehen. Eine Kommissionierleistung von 1400 Kundenauftragspositionen sowie ein Versandvolumen von bis zu max. 1000 Paketen in einer Spitzenstunde sind möglich. Das Behälter- und das Palettenlager sind 14 beziehungsweise 23 m hoch. Mit der Erweiterung des ersten Bauabschnitts sind weitere Investitionen verbunden, welche sich bis ins Jahr 2015 hinziehen werden.

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