Distribution Auch Cannabis will legal verteilt werden

Hapa Pharm hat den auf Logistik für die Healthcare-Branche spezialisierten Dienstleister Movianto mit dem Lagern, der Distribution und dem Fulfillment seiner medizinischen Cannabis-Produkte beauftragt. Kist bei Würzburg wird Import-Hub und Verteilzentrum.

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Movianto-CEO Dennis Spamer: „Die Lagerung und das Handling medizinischer Cannabis-Produkte ist ein Zukunftsmarkt mit hohen Anforderungen und stark steigender Nachfrage.“
Movianto-CEO Dennis Spamer: „Die Lagerung und das Handling medizinischer Cannabis-Produkte ist ein Zukunftsmarkt mit hohen Anforderungen und stark steigender Nachfrage.“
(Bild: Movianto)

Die Lagerung und das Handling medizinischer Cannabis-Produkte ist ein Zukunftsmarkt mit hohen Anforderungen. Als Teil der französischen Walden Group bietet Movianto als Outsourcing-Partner beispielsweise Lagerlogistik und Transport (auch temperaturgeführt), aber auch Komplettlösungen wie Order to Cash oder Einkaufs- und Beschaffungsdienstleistungen. Internationale Movianto-Kunden profitieren von dessen paneuropäischem Netzwerk und normierten Prozessen nach Qualitätsstandards. Bei Movianto hat man sich auf die stark steigende Nachfrage nach medizinischen Cannabis-Produkten, deren Grundstoff zu den Opiaten gehört, weshalb hier besondere Bedingungen des Betäubungsmittelgesetzes gelten, gut vorbereitet. Als Logistiker für Healthcare-Produkte kann Movianto sein Know-how und seine speziellen Lagermöglichkeiten ideal einbringen.

Betäubungsmittel – kurz BTM – werden in einem völlig separierten Bereich im Lager aufbewahrt. Dicke Tresortüren schließen das BTM-Lager ab, die Zugänge zum BTM-Bereich sind speziell gesichert und direkt mit der Polizei verbunden.

Dennis Spamer, Geschäftsführer Movianto Deutschland

Laut Spamer müsse der jeweilige Logistikdienstleister jederzeit Auskundt darüber geben können, wo sich wie viel von welchen Stoff befindet und was wann an wen abgegeben wurde. Bei Cannabis-Produkten komme hinzu, dass sie temperaturgeführt zwischen 15 und 15 Grad Celsius gelagert und transportiert werden müssen. All das könne Movianto an seinem Standort in Würzburg-Kist anbieten, der für Hapa Pharm als Import-Hub und Verteilzentrum diene.

Bestände werden täglich überprüft

Zum Prozedere: Movianto-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter melden den Eingang der Ware an die Bundesopiumstelle und ziehen bei der Einlagerung von jeder Charge ein Muster, das von einem externen Labor untersucht wird. Nach Freigabe der Chargen kann der Distributionsdienstleister mit der auftragsbezogenen Kommissionierung der Ware beginnen und den Transport an Apotheken oder Großhändler organisieren.

Die Behörde erhält außerdem eine Halbjahresmeldung über die Bestände, die Movianto täglich überprüft. Diese Halbjahresmeldung umfasst alle Bewegungen der Betäubungsmittel. „Zusätzlich nimmt Hapa Pharm auch unseren Service ,Order to Cash‘ in Anspruch“, so Spamer. Dabei übernimmt Movianto die gesamte Auftragsbearbeitung bis zur Rechnung an den Empfänger.

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