Suchen

Mobile Datenerfassung Auch in der Schweiz ist weniger mehr

Um ihre Mitarbeiter in der Zustellung an den wichtigsten Stellen zu unterstützen, hat die Schweizerische Post ihr mobiles Scannersystem umgestellt und diese mit Applikationen ausgestattet. Unterstützt wurde sie dabei von der Digitalagentur Namics.

Firmen zum Thema

Wichtige Apps für den täglichen Gebrauch wurden selbst entwickelt: die Zustellungs-App, die Annahme-App sowie die App für den Geschäftskundenschalter.
Wichtige Apps für den täglichen Gebrauch wurden selbst entwickelt: die Zustellungs-App, die Annahme-App sowie die App für den Geschäftskundenschalter.
(Bild: Namics)

Durch diese neue Lösung nutzt jeder Mitarbeiter nur noch die Apps, die er wirklich braucht. Das Feedback fällt durchweg positiv aus: eine bessere Benutzerfreundlichkeit, eine höhere Performance und damit eine deutliche Erleichterung im Arbeitsalltag. Insgesamt werden so mehr als 20.000 Mitarbeitende des staatlichen Unternehmens bei der Annahme und Ablieferung von Briefen und Paketen unterstützt. Entwickelt wurden die Apps von der Schweizer Digitalagentur Namics.

Die Nachfrage und die Erwartungen steigen

Der Aufwärtstrend im Bereich E-Commerce reißt nicht ab. Im Jahr 2014 stieg der weltweite Umsatz um fast 20 % auf knapp 1,5 Billionen Dollar. Auch in der DACH-Region entwickeln sich die Zahlen ungebrochen positiv. Was Händler freut, stellt die Logistik vor immense Herausforderungen, nicht nur hinsichtlich der quantitativen Bewältigung, sondern auch mit Blick auf veränderte Kundenerwartungen: Neben einer pünktlichen Zustellung und einem jederzeit verfügbaren Trackingsystem legen Kunden vermehrt Wert auf eine individuell zugeschnittene Zustelllösung. Bedingt durch Veränderungen in der Arbeitswelt sind flexible Zustellmodelle gefragter denn je.

Bedarfsgerechte Ausstattung der Mitarbeiter

Um diese Erwartungen zu erfüllen und um im Sinne der Business-Optimierung wichtige Prozesse auch gleich effizienter aufzusetzen, hat die Schweizerische Post auf mobile Scanner mit insgesamt 22 verfügbaren Applikationen umgestellt. In der Regel nutzen Postangestellte lediglich zwei bis maximal zehn Applikationen für ihren täglichen Bedarf. Die Performance der einzelnen Systeme ist somit sehr viel höher als bei einer umfassenden Komplettlösung. Die flexiblen Teillösungen kommunizieren zwar miteinander, sind aber nicht voneinander abhängig. Jede Applikation kann für sich weiterentwickelt werden, ohne dass das ganze System mit überdacht werden muss.

Einige der wichtigsten Apps im täglichen Gebrauch, von der Annahme von Sendungen bis zur Zustellung beim Empfänger zu Hause, haben die MBS-Experten von Namics entwickelt: die Zustellungs-App, die Backoffice-App (Tracking), die Annahme-App sowie die App für den Geschäftskundenschalter.

Einzelne App-Funktionen lassen sich agil anpassen

Im Sinne einer kontinuierlichen Optimierung und Anpassung an neue Entwicklungen und Kundenbedürfnisse hat sich Namics für das Framework „Scrum“ als Projektmethodik entschieden. Damit können die einzelnen App-Funktionalitäten agil an neue Anforderungen angepasst werden. Schon während der Entwicklung stellten die Scrum-Spezialisten von Namics den laufenden Pilotbetrieb der Apps sicher, ohne die bestehende Software zu beeinträchtigen. ■

(ID:43486498)