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Duisport Audi und Schnellecke starten CKD-Teile-Export künftig im Duisburger Hafen

500 neue Arbeitsplätze sollen im Duisport entstehen, Europas größtem Binnenhafen. Adi will dort sein weltgrößtes Completely-Knocked-Down-(CKD-)Zentrum errichten. Betreiber der Logistikimmobilie ist die Schnellecke-Gruppe.

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Duisport-Chef Erich Staake (links) und Audi-Mann Dr. Michael Hauf freuen sich auf die Zusammenarbeit beim Export von CKD-Teilen.
Duisport-Chef Erich Staake (links) und Audi-Mann Dr. Michael Hauf freuen sich auf die Zusammenarbeit beim Export von CKD-Teilen.
(Bild: Maienschein)

Wenn der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Garrelt Duin, und der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, Michael Groschek, gemeinsam auftreten, muss es um etwas Besonderes gehen. So geschehen im Industrie-Club zu Düsseldorf. Dorthin hatten die Duisburger Hafen AG, Audi und der Logistikdienstleister Schnellecke gemeinsam eingeladen.

800.000 m³ Audi-Teile werden jährlich verpackt und verschifft

500 neue Arbeitsplätze sollen im Duisport entstehen, Europas größtem Binnenhafen. Hafenchef Erich Staake zeigt sich hocherfreut von der Entscheidung der Ingolstädter Autobauer, ihr weltgrößtes Completely-Knocked-Down-(CKD-)Zentrum in „seinem“ Hafen zu errichten. Betreiber der Logistik-immobilie ist die Schnellecke-Gruppe, ein auf die Automobillogistik spezialisierter internationaler Logistikdienstleister. Etwa 800.000 m³ Audi-Teile jährlich, das entspricht in etwa dem Fassungsvermögen von 16.000 Standardcontainern, werden vom Duisburger Hafen aus gut verpackt ihre Reise nach Indien und China antreten.

Frachtkostensimulation outet Duisport als besten Standort

„Unsere Lokalisierungsrate in diesen Märkten liegt zwischen 50 und 85 %“, beschreibt Dr. Michael Hauf, Leiter Markenlogistik bei Audi, die Situation; viel mehr ginge sowieso nicht. Und Hauf denkt schon weiter: Auch das noch im Bau befindliche neue Audi-Werk in Mexiko soll von Nordrhein-Westfalen aus mit CKD-Teilen beliefert werden. Dabei kommt der Standort Duisburg nicht von ungefähr: Bei einer Frachtkostensimulation habe sich der Duisport als bester Standort erwiesen. „Schnellecke kann das Geschäft viel besser als Audi“, so Hauf zur Partnerwahl.

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