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Containerlogistik Auf dem Weg zu einem sauberen Hafen

Der HHLA Container Terminal Burchardkai im Hamburger Hafen hat Mitte Januar zwölf der weltweit schadstoffärmsten Van-Carrier in Betrieb genommen. Mithilfe der modernen dieselelektrischen Fahrzeuge will das Unternehmen die Emissionen auf dem Containerterminal weiter reduzieren.

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(Bild: HHLA)

So stoßen die neuen Van-Carrier HHLA zufolge 94 % weniger Stickoxide und 95 % weniger Feinstaubpartikel aus als ihre Vorgänger und sparen pro Fahrzeug jährlich mehr als 130.000 kg CO2 ein. Damit erfüllen sie die strengen Vorgaben der Europäischen Union nach der Schadstoffgrenzwert-Stufe 4: Pro Kilowattstunde Leistung emittieren sie nur noch maximal 0,5 g Stickoxide (NOx) und 0,025 g Feinstaub (PM). Möglich wurde diese Reduzierung durch den Einsatz eines effizienten dieselelektrischen Antriebsstrangs und durch die Nutzung der aus Pkw-Motoren bekannten Ad-Blue-Technologie zur Abgasnachbehandlung. In einem Katalysator werden hierbei die Abgase unter Zugabe eines Harnstoff-Gemischs nachverbrannt.

Schadstoffemissionen so niedrig wie möglich halten

„Mit den zwölf neuen Van-Carriern haben wir die Fahrzeugflotte des Container Terminals Burchardkai (CTB) weiter ausgebaut. So können wir die Leistungsfähigkeit des Burchardkais insbesondere zu Spitzenzeiten zusätzlich steigern“, sagt Dr. Stefan Behn, im HHLA-Vorstand zuständig für das Segment Container. „Der Hamburger Hafen liegt mitten in der Stadt. Deshalb ist es wichtig, die Schadstoffemissionen so niedrig wie möglich zu halten. Bei der HHLA setzen wir auf modernste Technologien und intelligente Lösungen, um die Emissionen auf unseren Terminals weiter zu senken.“ Die neuen Fahrzeuge wurden im Würzburger Werk von Terex Port Solutions gefertigten. Insgesamt sind auf dem CTB jetzt 133 Van-Carrier im Einsatz.

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