Instandhaltung

Auf der Suche nach dem richtigen Dienstleister

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Den passenden Dienstleister zu finden, ist schwierig

Von der Auslagerung der Instandhaltung an einen spezialisierten Dienstleister können aus den genannten Gründen viele Unternehmen profitieren. Wichtig ist dabei, zunächst die Chancen und Risiken eines Outsourcings abzuwägen. Die Vorteile des Complete Maintenance Service (CMS) – also einer kompletten Auslagerung von Wartung und Instandhaltung – liegen auf der Hand: Eine höhere Anlagenverfügbarkeit, die Senkung der Kosten sowie die Verringerung des Betriebsaufwands sind nur die wichtigsten Aspekte.

Darüber hinaus steigert sich die Lieferqualität, die Kosten für die Instandhaltung werden planbar und transparent. Davon abgesehen werden die Prozesse durch einen zentralen Ansprechpartner für Lager-, Steuerungs- und Antriebstechnik deutlich schlanker. Egal welches Problem im Lager auftritt, der Kunde ruft immer ein und dieselbe Telefonnummer an.

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Er muss nicht Mitarbeiter verschiedener Firmen koordinieren und wird im Zweifelsfall nicht zum Spielball im Schwarze-Peter-Spiel der Zuständigkeiten. Erfahrungsgemäß wird außerdem auf Unternehmensseite häufig unterschätzt, wie viele Ressourcen tatsächlich in der Beschaffung und Lagerhaltung von Ersatzteilen gebunden sind. Auch diese Aufgaben übernimmt beim CMS vollständig der Dienstleister (Bild 4). Bevor sich ein Unternehmen für CMS entscheidet, sollten jedoch auch die Negativpunkte eines Outsourcings beleuchtet werden.

Wichtig ist die Aktualität der Referenzprojekte

Im Grunde lassen sich mögliche Risiken schnell auf einen Nenner bringen: Setzt ein Unternehmen auf einen mit Automatiklagern unerfahrenen Dienstleister mit unzureichend qualifiziertem Personal, hat es schon verloren. Doch es gibt einfache Kriterien, die Verantwortlichen in Unternehmen die Entscheidung für einen passenden Dienstleister erleichtern. Lassen Sie sich von den Anbietern eine Auswahl vergleichbarer Anlagen nennen, die sie in der Vergangenheit erfolgreich betreut haben.

Wichtig ist dabei auch die Aktualität der Referenzprojekte. Im Zweifelsfall sind die Weiterbildungszertifikate der Mitarbeiter, wie beispielsweise die Berechtigung zur Abnahme der Prüfungen oder die Befähigung zur Höhenrettung, ein klares Indiz dafür, ob ein Dienstleister im Bereich Instandhaltung von logistischen Anlagen gut aufgestellt ist.

Viele Zertifikate müssen von den Mitarbeitern jährlich erneuert werden. Diesen Aufwand betreiben nur Anbieter, die sich auf diese Aufgaben spezialisiert haben. Weitere relevante Aspekte sind Erreichbarkeit und Reaktionszeiten des Dienstleisters. Der Anbieter sollte möglichst 24/7 erreichbar sein, mindestens jedoch die Betriebszeiten der Anlage großzügig abdecken.

Wichtig ist außerdem, dass die Hotline mit qualifizierten Mitarbeitern des Partners besetzt ist und nicht von einem Callcenter betreut wird, sodass Art und Schwere einer Störung sofort richtig eingeschätzt und alle notwendigen Maßnahmen für eine schnelle Störungsbeseitigung veranlasst werden.

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