Weniger Plastikflaschen Automat ermöglicht nachhaltige Getränkeversorgung

Ein nachhaltiger Getränkeautomat füllt Getränke kundenindividuell auf Knopfdruck in kompostierbare Behälter ab, mischt sie über einen Linearroboter mit Linearführungen und gibt sie aus. Für den Schutz der Energie- und Datenleitungen sorgen fertig konfektionierte Energieketten von Igus.

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Der nachhaltige Getränkeautomat von Drop Water (rechts im Bild) kommt ohne Plastikflaschen aus.
Der nachhaltige Getränkeautomat von Drop Water (rechts im Bild) kommt ohne Plastikflaschen aus.
(Bild: Drop Water/Igus)

Sie sind in Flughäfen, Supermärkten oder Bahnhöfen zu finden: Die Getränkeautomaten von Drop Water aus Kalifornien. Über ein Touchdisplay kann der Kunde an der Drop Station sein Getränk auswählen und erhält anschließend einen individuell befüllten kompostierbaren Behälter. Der Inhalt: Leitungswasser, das am Verkaufsort gefiltert und je nach Auswahl aromatisiert wird, Koffein enthält oder eine bestimmte Temperatur besitzt. Mit dem Automaten dezentralisiert Drop Water den Prozess der Flaschenabfüllung, indem der Selbstbedienungs-Kiosk als Mini-Abfüllanlage fungiert.

Das Unternehmen geht damit einen viel umweltfreundlicheren Weg als herkömmliche Anbieter von Flaschenwasser. Denn der Transport von befüllten Flaschen wird überflüssig. „Der Drop Container ist ein großer Teil dessen, was unsere Kioske einzigartig macht. Jede Drop Station hat einen Vorrat an leeren, kompostierbaren Behältern, die sich bei Bedarf einfach auffüllen lassen. Der Kunde kann aber auch seine eigene Flasche nutzen“, so Scott Edwards, CEO von Drop Water. Das Herz des Automaten ist ein Linearroboter, der die Getränke herstellt und ausgibt. Dazu wird er mit Energie und Daten versorgt. Trotz des Einsatzes einer Energiekette kam es im Prototypen zu einem Ausfall der Leitungen. Es wurde festgestellt, dass die Leitungen bei jedem Zyklus langsam rotierten und nach 1.000 Zyklen verdreht waren. Das zweite Problem lag in der Konfektionierung. Um nicht ständig jede einzelne Komponente kaufen, schneiden, modifizieren und schließlich zusammenbauen zu müssen, brauchte das Unternehmen eine funktionierende anschlussfertige Lösung.

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Auf der Suche nach einem besseren System

Mit einer richtigen Innenaufteilung sowie der Bestellung eines fertig konfektionierten Readychain-Energiekettensystems von Igus funktioniert der Automat nun einwandfrei. So konnte das Unternehmen erheblich Zeit und Kosten für die Montage einsparen. Aber auch im Linearroboter und in der Ausgabeeinheit vertrauten die Amerikaner auf Igus. Die Mechanik besteht aus wartungsfreien Drylin-W- und Drylin-N-Schienen und -Schlitten. „Wir sind stolz darauf, mit einem so vorausschauenden, sozial verantwortlichen Unternehmen wie Drop Water zusammenzuarbeiten, und wir wünschen ihnen viele Jahre des Erfolgs, während wir uns alle der Bewegung anschließen, unseren Planeten sauber und frei von Verschmutzung für alle zukünftigen Generationen zu halten“, sagte Rick Abbate, Vizepräsident von Igus Inc. USA.

Scott Edwards, CEO von Drop Water, erläutert die Idee und die Funktionsweise.

Das Projekt begeisterte auch die Jury des 7. Vector Awards. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und zeichnet weltweit kreative Energieketten-Anwendungen aus. Drop Water erhielt dafür den grünen Vector Award, der erstmalig an zwei nachhaltige Projekte verliehen wurde.

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