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Supply Chain Management

Banken wollen Logistikketten finanzieren

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Die an der Untersuchung teilnehmenden Unternehmen zeigen durchgehend ein zunehmendes Interesse an DF-Produkten, vor allem aufgrund ihrer Ambitionen, Anteile an Wachstumsmärkten zu gewinnen. Ihre Hauptziele für die Umsetzung von DF-Lösungen sind: die Umsätze in Wachstumsregionen zu steigern, ohne mehr von ihrem eigenen Betriebskapital einzusetzen, dem angebotenen Produkt einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und mit KMU-Händlern verbundene Risikenzu reduzieren. Osteuropa, Asien und Lateinamerika sind die Schwerpunktregionen für die Einführung von DF-Programmen.

Die befragten global agierenden Banken sind generell daran interessiert, DF-Lösungen anzubieten, da immer mehr ihrer Unternehmenskunden ihren Händlern effiziente Finanzierungsinstrumente bieten wollen. Während einige Banken für DF als zentrales Flaggschiff werben oder sich zunehmend darauf konzentrieren, stellt dieses Angebot bei anderen ein Zusatzprodukt für wichtige Kunden dar. Die Mehrheit der Banken überlässt die Due-Diligence-Prüfung der Händler größtenteils den Herstellern. Die Risikoteilung mit den Herstellern ist für viele Banken eine Voraussetzung, obwohl einige mehr Wert auf die Verbindungen der Zulieferketten legen.

Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung von DF-Programmen ist die Risikominimierung. Da die Bilanzen der KMU-Händler häufig ein hohes Kreditrisiko mit sich bringen und größere Anstrengungen bei der Überwachung und Analyse erfordern, sind die Unterstützung der Hersteller sowie eine effiziente technische Plattform unerlässlich, was sowohl von Banken als auch Unternehmen bestätigt wurde. DF-Technologielösungen, die in der Lage sind, Zahlungsleistungen täglich und bis auf die Ebene einzelner Positionen hinunter zu überwachen, werden daher eine zentrale Rolle im Risikomanagement und bei der Risikominderung spielen.

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