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Supply Chain Management

Banken wollen Logistikketten finanzieren

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Phillip Kerle, Geschäftsführer von Demica, erklärt dazu: „Finanzielle Supply-Chain-Lösungen werden in der heutigen unsicheren Wirtschaftlage immer wichtiger für den Handel. Unsere bisherigen Studien haben ergeben, dass die Supply-Chain-Finanzierung sich in den vergangenen Jahren immer weiter durchgesetzt hat, da große Unternehmen versuchen, die finanzielle Leistungsfähigkeit ihrer strategischen Zulieferer sicherzustellen. Nun sehen sie sich auch zu einer aktiven Herangehensweise an Liquiditätsprobleme in der nachgelagerten Lieferkette veranlasst, da unterkapitalisierte KMU-Händler, vor allem in Schwellenländern, häufig einen Engpass in den Wertschöpfungsketten der Konzerne darstellen. Indem sie es lokalen Händlern ermöglichen, von ihren Beziehungen zu Banken und ihrer Einstufung der Kreditwürdigkeit zu profitieren, können globale Konzerne neue Märkte und bisher nicht ausgeschöpfte Umsatzpotenziale erschließen. DF-Lösungen sind eine gute Ergänzung zu Supply-Chain-Finanzprodukten. Zusammen bieten sie effiziente Finanzierungen für vor- wie nachgelagerte KMUs in der Lieferkette großer Konzerne und unterstützen die vollständige Erschließung von Märkten mit kurzfristigen Betriebsmittelfinanzierungen“.

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