RFID Basis zur Digitalisierung von Prozessketten

Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Mit Amia hat Waldemar Winckel, ein Anbieter RFID-basierter Informationssysteme, jetzt eine neue Plattformlösung zur intelligenten Aufbereitung und Nutzung von Daten in RFID-Anwendungen vorgestellt.

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Mit Amia hat Waldemar Winckel eine neue Plattformlösung zur intelligenten Aufbereitung und Nutzung von Daten in RFID-Anwendungen vorgestellt.
Mit Amia hat Waldemar Winckel eine neue Plattformlösung zur intelligenten Aufbereitung und Nutzung von Daten in RFID-Anwendungen vorgestellt.
(Bild: Waldemar Winckel)

Die Plattform ermöglicht die Planung, Steuerung und Kontrolle komplexer, RFID-basierter Prozessketten in Echtzeit und hebt bislang ungenutzte Potenziale bei der Auswertung von Identifikationsdaten, so das Unternehmen. „Damit bildet Amia eine probate Basis zur Digitalisierung von Prozessketten, was als wichtige Voraussetzung für die ‚Smart Factory‘ beziehungsweise Industrie 4.0 gilt“, erläutert Winckel-Geschäftsführer Jörg Bald. „Die Plattform ist grundsätzlich branchen- und anwendungsneutral ausgelegt, der Entwicklungsschwerpunkt lag jedoch auf den Optimierungspotenzialen für Supply Chain Management, Produktion und Logistik im industriellen Umfeld.“

Kanban und Kommissionierung in Echtzeit steuern

Dies erfolgt über zwei Ebenen: Auf der Informationsebene visualisiert und überwacht Amia in Echtzeit die für die Anwender relevanten Kennzahlen (KPI). Dabei macht das System visuell, per SMS oder E-Mail auf etwaige Störungen und Sollabweichungen aufmerksam. Darüber hinaus bietet die Informationsebene eine Aufbereitung der erfassten Daten in Statistiken und Reports. Die zweite Ebene zielt auf die Prozesse selbst ab. Dafür bietet die Plattform Tools und Anwendungen zur intelligenten, zuverlässigen Echtzeitsteuerung von Prozessen wie etwa Kanban, Verladekontrolle oder bei der Überwachung der Kommissionierung.

Dynamisch und anpassbar

Dazu ist Amia in mehrere Module gegliedert. Ein umfangreiches Devicemanagement etwa unterstützt die Steuerung der eingesetzten Hardwarekomponenten. In einem Applikationsbereich sind „On-Board-Anwendungen“ wie Real Time Locating (RTLS) und Tracking & Tracing (T&T) bereits verfügbar. Weitere Module dienen zur intelligenten Prozessteuerung, zur Informationsgewinnung und Visualisierung (Dashboards). Eine Vielzahl von Standardschnittstellen soll zudem für reibungslosen Import und die Weitergabe von Daten und Informationen an übergeordnete Systeme wie beispielsweise ERP oder MES sorgen. Technologisch geben NoSQL-Datenbanken, Clusterfähigkeit, Complex Event Processing, Skalierbarkeit und andere Features die notwendige Performance und Sicherheit, so das Unternehmen. Dabei ist das Datenmodell von Amia dynamisch (schemalos) und wird an die jeweiligen Anforderungen der Kunden angepasst. Die Anwendungsebene der Software ist browserbasiert (HTML 5) und benötigt keine Installationen.

„Amia ist das Ergebnis von mehr als 15 Jahren intensiver Entwicklungstätigkeit und einer einjährigen Realisierungsphase“, resümiert Bald. „Erste Pilotkunden zeigen sich begeistert über das Anwendungsspektrum und die neuen Ansätze, die ihnen Amia bietet, um entscheidungsrelevante Informationen zu gewinnen und zu visualisieren. Statistik war gestern – Amia zeigt den Weg Richtung Industrie 4.0.“

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