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Logistik-Forschung Baubeginn und erste Stiftungsprofessur für Dortmunder Logistik-Campus

Das Projekt Logistik-Campus in Dortmund nimmt Fahrt auf: Knapp zweieinhalb Monate nach dem Baubeginn des Campusgebäudes wurde kürzlich bei der Audi AG in Ingolstadt der Fördervertrag für die erste Stiftungsprofessur auf dem Logistik-Campus unterzeichnet. Audi verlängerte außerdem seine Stipendiaten-Klasse an der Graduate School of Logistics, die ebenfalls in den Campus einziehen soll.

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Animation des Logistic-Campus: Sechsstöckiges Campusgebäude und einstöckiger Hörsaal (links, grün), daneben weitere geplante Ausbaustufen der Fraunhofer-Gesellschaft. Bild: Fraunhofer-IML
Animation des Logistic-Campus: Sechsstöckiges Campusgebäude und einstöckiger Hörsaal (links, grün), daneben weitere geplante Ausbaustufen der Fraunhofer-Gesellschaft. Bild: Fraunhofer-IML
( Archiv: Vogel Business Media )

Das interdisziplinäre Forschungszentrum, das von der TU Dortmund und der Fraunhofer-Gesellschaft getragen wird, soll ab 2012 die Lehrangebote, Grundlagenforschung und praxisbezogene, angewandte Forschung im Bereich der Logistik an der TU Dortmund bündeln. Insgesamt sollen in dem sechsstöckigen Gebäude acht neue Lehrstühle und die Graduate School of Logistics Platz finden.

Weltweite Verzahnung der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer

„Nach der Gründung unserer Graduate School of Logistics, dem Baubeginn und mit der ersten Stiftungsprofessur füllt sich der Logistik-Campus zusehends mit Leben. Die Audi AG bringt uns dem Start im kommenden Jahr einen ersten und entscheidenden Schritt näher,“ unterstrich Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), bei der Unterzeichnung.

Mit der Einrichtung der Stiftungsprofessur „Supply Net Order Management“ will Audi gemeinsam mit der TU Dortmund und dem Fraunhofer-IML Ausbildungsbedarfen und Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der Auftragsabwicklungsprozesse Rechnung tragen. Um Kundenaufträge exakt nach Wunsch bedienen zu können, müssen alle Prozesse eines logistischen Netzwerks optimal ineinander greifen.

OEM und Zulieferer Weltweite verzahnen Prozesse weltweit

Gerade in der Automobilindustrie kommt der weltweiten Verzahnung von Prozessen des Original Equipment Manufacturer (OEM) und seiner Zulieferer eine entscheidende Bedeutung zu. Dafür werden in den kommenden fünf Jahren jährlich 100000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Es freut uns sehr, dass Audi die erste Stiftungsprofessur für den interdisziplinären Logistik-Campus fördert. Dies stärkt nicht nur die Lehre für Logistiker, Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker an der TU Dortmund, sondern verbreitert auch das Spektrum der Logistikforschung“, betonte Prof. Dr. Uwe Schwiegelshohn, Prorektor Finanzen der TU Dortmund.

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