Sondertransporte

Baumaschinen kommen günstiger auf die Baustelle

| Redakteur: Bernd Maienschein

Übermittlungsfehler, wie etwa Missverständnisse am Telefon, werden so verhindert. Dabei bringt die Standardisierung in der Frachtvergabe eine spürbare Erleichterung für alle Beteiligten. Zugriff auf diese Daten erhalten nur Spediteure, die vom Verlader dazu berechtigt wurden. So ist sichergestellt, dass ausschließlich von Zeppelin freigegebene Frachtführer zum Einsatz kommen.

Fahrten über 100 km werden tagesaktuell vergeben

Für die einfachere Beauftragung von Spediteuren, mit denen bereits feste Preisvereinbarungen bestehen, nutzt Zeppelin ebenfalls die elektronische Plattform. „No touch order“ nennt Transporeon diese Funktion. Dazu Mertes: „Fahrten mit einer Mindestentfernung von 100 km werden auf Basis der zuvor tagesaktuell eingeholten Angebote vergeben. Für Nahverkehrstransporte setzen wir jedoch in der Regel die direkte, automatische Beauftragung ein. Obwohl es den einzelnen Niederlassungen frei steht, auch kürzere Transporte tagesaktuell auszuschreiben.“

Die Eingabe der Auftragsdaten erfolgt derzeit noch manuell über hinterlegte Auftragsvorlagen, allerdings ist hier bereits eine Schnittstelle zu den internen Systemen von Zeppelin geplant.

Leerkilometerreduktion senkt Kosten und Aufwand um 20%

Inzwischen hat sich bei Zeppelin ein einheitlicher Frachtführerpool mit etwa 200 Speditionen etabliert, der ausschließlich Experten für Spezialtransporte umfasst. Und das Unternehmen ist weiterhin offen für Bewerbungen qualifizierter Logistikdienstleister. Jeder dieser Transporteure hat Einsicht auf die deutschlandweit eingestellten Frachtaufträge, wodurch sich gerade bei längeren Strecken die Möglichkeit ergibt, Aufträge zu kombinieren und Rückladungs‐ und Dreiecksfahrten zu bilden.

Reporting-Modul soll bei weiterer Optimierung unterstützen

„Auswertungen im Rahmen einer Diplomarbeit in unserem Haus haben ergeben, dass die Einsparungen bei den Frachtraten im Fernverkehr 10 und 20% erreichen können“, so Logistikmanager Mertes. „In der Administration – also Auftrag ausschreiben, Angebote einholen, Auftragsdaten übermitteln und so weiter – konnte der Aufwand um etwa 20% reduziert werden.“

Über das Reporting‐Modul der Transporeon‐Plattform untersucht das Unternehmen zurzeit, wie sich die Logistik noch weiter optimieren lässt.

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