Bestände

Befestigungsspezialist hat die Bestände fest im Griff

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Darüber hinaus sorgt die Software für die Berechnung von Bestandsgrenzen, Abbildung von Lagerabhängigkeiten sowie – bei den Befestigungsspezialisten besonders wichtig – für zuverlässige Prognosen, deren Qualität über unterschiedlichste Märkte hinweg auf sehr hohem Niveau ist. Heute kommen die Optimierungsalgorithmen in vierzehn europäischen Ländern zum Einsatz, die Einbindung von Italien als letztem europäischen Standort wurde im Oktober 2011 erfolgreich durchgeführt. Jeden Morgen erhalten die Disponenten ihre Bestellvorschläge nach Priorität sowie Bestellaufgaben, Planungs- und Bewegungsdaten in Form einer aussagekräftigen Grafik auf dem Bildschirm.

95 % aller Dispositionsvorschläge von Add one werden ohne Änderung übernommen

Durch diese Entscheidungsgrundlagen können die Mitarbeiter schnell auf Marktentwicklungen reagieren. 95 % aller Dispositionsvorschläge von Add one werden ohne Änderung übernommen oder gar gleich vollständig automatisch als Bestellpositionen eingestellt. Lediglich bei Produktneueinführungen passt das Unternehmen die Prognosen manuell an, Vorgänger-/Nachfolgerregelungen erfolgen jedoch automatisch. In der Schweiz wird bei mittlerweile 16.000 Artikeln – also bei zwei Dritteln der insgesamt 24.000 Artikel – der Bestellvorgang automatisch ausgelöst.

Damit nimmt der Standort europaweit eine Vorreiterrolle ein. Da diese Automatisierung nur erfolgt, wenn die Eidgenossen hundertprozentig von den Vorschlägen des Systems überzeugt sind, ist diese Anzahl auch eine Qualitätskennzahl. Das langfristige Ziel ist es, die Bestellungen von einem Drittel aller in Add one disponierten Artikel europaweit – und später weltweit – zu automatisieren.

Ampelsystem für die Produktion sorgt für Klarheit

Die Prognosen von Add one werden darüber hinaus in der Produktionsplanung zusammen mit SAP genutzt. Mittlerweile wurde Con-WIP (Constant Work-In-Process) als Methode der Produktionssteuerung eingeführt. Diese SAP-Funktion basiert auf einem Ampelsystems – bei Rot muss, bei Gelb kann und bei Grün darf nicht produziert werden. SFS regelt also über den Materialbestand, dass die Produktion bestückt wird und Bedarfsspitzen optimal abgedeckt werden können. Früher erfolgte diese Steuerung manuell, heute läuft sie für jährlich 1,326 Mrd. Stück automatisch.

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