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Lagertechnik Behälter gibt Logistikern das Kommando vor

Redakteur: Robert Weber

Prof. Dr. Michael ten Hompel vom Fraunhofer-IML macht sein Versprechen wahr: Die Behälter sprechen mit den Logistikern. Das Institut präsentiert jetzt mit „Inbin“ den ersten „wirklich intelligenten“ Behälter für das Logistikzentrum, so der Wissenschaftler. Kosten für die Komponenten: knapp unter 20 Euro.

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Das Fraunhofer-IML macht sein Versprechen wahr: Die Behälter sprechen mit den Logistikern.
Das Fraunhofer-IML macht sein Versprechen wahr: Die Behälter sprechen mit den Logistikern.
(Bild: Fraunhofer-IML)

Lange mussten die Dortmunder Forscher auf das technische Zubehör für den neuen Behälter warten. Doch dann kamen die ersehnten Pakete aus den USA und Asien und die Arbeit konnte beginnen. Erst seit kurzem verfügbare Komponenten – wie Energiepuffer, Energy-Harvester und Mikroprozessoren – ermöglichen den ersten kommunizierenden Behälter, der den gesamten Kommissioniervorgang leiten und kontrollieren kann.

Zur Präsentation des Inbin waren die Komponenten noch abgeklebt – Spionage ausgeschlossen. Der neue Behälter kommuniziert mit Menschen und Maschinen, trifft eigenständig Entscheidungen, überwacht seine Umgebungsbedingungen und steuert Logistikprozesse. Kurz gesagt: Der Inbin denkt mit.

Ein wirklich intelligenter Behälter

„Vor einigen Jahren träumten wir davon, die Rechnerleistung an den Behälter zu kleben, mit der wir 1969 zum Mond geflogen sind. Heute haben wir Prozessoren zur Verfügung, die noch mehr können: 16- oder 32-Bit-Prozessoren mit einigen Megahertz Taktfrequenz und ausreichendem Speicher von einigen Hundert Kilobyte sorgen dafür, dass wir von einem wirklich intelligenten Behälter sprechen“, freut sich Prof. Dr. Michael ten Hompel.

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