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Nutzfahrzeuge Bei Hertz brummt das Vermietgeschäft

Rund 6000 Nutzfahrzeuge hat Hertz in Deutschland laufen – sie können an über 240 Stationen angemietet werden. Und das Vermietgeschäft mit den Transportern brummt.

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(Bild: Hertz)

Nach zweistelligem Wachstum 2013 setzt sich die positive Geschäftsentwicklung beim weltgrößten Autovermieter Hertz fort. Einen wichtigen Grund dafür sieht Klaus Kujawski, Director Van & Truck and Midterm Business Cars, im prosperierenden Onlinehandel. „Beim Warenverkehr, gleich ob B2B oder B2C, herrscht Goldgräberstimmung. Die Zustelldienste kommen in Spitzenzeiten gar nicht mehr ohne zusätzliche Mietwagen-Kapazitäten aus. Aber auch viele andere Bereiche, wie das Handwerk oder Lieferanten landwirtschaftlicher Produkte, greifen etwa bei saisonalen Spitzen immer häufiger auf unsere flexible und eigenkapitalschonende Dienstleistung zurück.“ Angesichts der vermehrten Nachfrage und der Wachstumschancen haben die US-Amerikaner ihre Verkaufsmannschaft im Segment Van & Truck seit Jahresbeginn verstärkt.

Carsharing aus dem Pkw-Bereich auf Nutzfahrzeuge übertragen

Ein weiterer Wachstumsbereich ist der Carsharing-Markt. Seit Anfang 2014 rüstet Hertz vermehrt Transporter mit der eigenen, herstellerunabhängigen Carsharing-Technologie „Hertz 24/7“ um. „Hertz 24/7 ist eine smarte Art der Fahrzeugmiete, die wir seit mehreren Jahren bereits im Pkw-Segment anbieten. Online oder per App buchen, losfahren und nach einigen Stunden das Auto wieder zurückbringen; jetzt setzt sich dieser Trend bei Nutzfahrzeugen fort“, so Kujawski.

Auch als Flottenlösung im B2B-Bereich kommt die Carsharing-Technologie erfolgreich an. „Wir sind in der Lage, äußerst flexibel auf Kundenwünsche im Flottenbereich zu reagieren. Mit der Technologie lassen sich selbst größere Fahrzeugpools in kurzer Zeit ausstatten“, sagt Kujawski. Ein Beispiel aus dem B2B2C-Bereich ist die Kooperation von Hertz mit Ikea. Seit August können Kunden des Unternehmens Transporter mit der innovativen Carsharing-Technologie buchen, um ihre Einkäufe bequem nach Hause zu transportieren. Dieses Angebot gibt es zurzeit an vier Einrichtungshäusern in Berlin, Hamburg und München, weitere Ikea-Standorte sollen bundesweit folgen.

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