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Produktionslogistik Bei Saab stehen die Bänder wieder still

| Redakteur: Robert Weber

Dem schwedischen Autobauer Saab gehen die Teile aus. Die Lager sind leer und die Zulieferer stoppen neue Fuhren. Der Automobilbauer setzt auf eine Just-in-time-Logistik und -Produktion und spürt nun die Abhängigkeit. Arbeiter wurden bereits nach Hause geschickt, berichten lokale Medien.

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Wann die Produktion der extravaganten Autos aus Schweden wieder anläuft, ist noch offen. Bild: Saab Automobile
Wann die Produktion der extravaganten Autos aus Schweden wieder anläuft, ist noch offen. Bild: Saab Automobile
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Stillstand der Bände ist nicht der erste Stopp in diesem Jahr. Schon im Frühjahr unterbrachen die Schweden ihre Produktion. Der Grund für den Produktionsstopp sei das Fehlen von Teilen, so eine Unternehmenssprecherin gegenüber Medien. In Internetblogs existieren bereits Gerüchte, dass Saab seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten nicht nachgekommen könnte und diese die Belieferung nun gestoppt hätten.

Arbeiter haben frei

Auf Lager haben die Schweden keine Produktionsteile, da sie wie viele andere Autobauer eine Just-in-time-Produktion fahren. Wann die Bänder wieder anlaufen, blieb offen. „Wir werden am Mittwoch die Produktion wieder aufnehmen“, kündigte ein Sprecher des niederländischen Saab-Eigners Spyker gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an. Das klingt beim schwedischen Lokalradio anders. Der Sender meldet, dass die Arbeiter für den Rest der Woche nach Hause geschickt worden seien.

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