Kragarmregale Berger liefert Kragarmregale für Pongs

Pongs, international agierendes Unternehmen im Textildruck, investiert am Standort im sächsischen Mühltroff in eine Kragarmregalanlage. Konstruktiv bedingt konnte dabei auf rund 300 Ständer und 3000 Kragarme verzichtet werden. Die Kosten der Anlage haben sich beinahe halbiert.

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Berger hat die Ständer der Kragarmregale für Pongs mit 1,80 m Abstand angeordnet. (Bild: Berger)
Berger hat die Ständer der Kragarmregale für Pongs mit 1,80 m Abstand angeordnet. (Bild: Berger)

Pongs ist auf die Entwicklung und Produktion von großformatigen Textilien und Folien spezialisiert. Das Lagergut besteht aus unterschiedlichen Größen und Materialien. Die größten einzulagernden Waren sind Textilrollen, die teilweise über 6 m lang sind. Für die Lagerung der Ware sind deshalb nur Kragarmregale geeignet. Da Pongs große Mengen an Ware auf Lager haben muss, wurde eine entsprechend große Lagerhalle gebaut. Mit über einem laufenden Kilometer Regalböden sollte die Anlage möglichst kostengünstig ausfallen.

300 Ständer und 3000 Kragarme eingespart

Dafür realisierte Berger eine kundenspezifische Lösung, bei der die Ständer der Kragarmregale einen Abstand von 1,80 m haben. Für die bisherigen Kragarmregale mit Gitterrost ist bei 1,20 m Regalnutztiefe ein Maximalabstand der Ständer von nur 1 m möglich. Bei der neuen Entwicklung verwendet Berger vier Blechpaneele nebeneinander mit einer Länge von bis zu 7,25 m.

Bei einer Grundfläche der Halle von über 4000 m² mit zwölf Reihen Kragarmregalen und einer Höhe von 8,50 m mit sechs Ebenen entspricht das einer Einsparung von rund 300 Ständern und 3000 Kragarmen. Durch die verringerte Anzahl an Ständern wurden die Kosten der Anlage fast halbiert.

Grundsolide Qualität trotz Kostenersparnis

In den nur 2,50 m breiten Gängen mit Führungsschienen setzt das Unternehmen Schmalgang-Vierwegestapler ein, mit denen die Ware eingelagert wird. Projektleiter Lutz Hensel freut sich über den erfolgreich abgeschlossenen Auftrag: „Für den Kunden bringt unsere Regalanlage eine enorme Kostenersparnis. Die Regalanlage entspricht trotzdem höchsten Anforderungen, die einer der modernsten Textilbetriebe der Welt stellt.“

Seit dem Erwerb der Produktion im sächsischen Mühltroff im Jahre 1992 hat Pongs eigenen Angaben zufolge über 50 Mio. Euro in Arbeitsplätze, den Ausbau der Produktionsstätten und die Modernisierung der Anlagen und Maschinen investiert.

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