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Logistik-Awards Bestimmt Massendurchfluss in Industrieanlagen

Für Flüssigkeiten ist die Messung des Massendurchflusses längst kein Thema mehr – für Schüttgüter schon. In seiner Promotion hat Dr. Christoph Baer ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Durchflussmenge von Schüttgütern präzise messen lässt. Dafür erhielt er jetzt den Promotionspreis des Bezirksverbands Rhein-Ruhr und der nordrhein-westfälischen Landesvertretung des VDE.

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Dr.-Ing. Christoph Baer (l.) hat eine Methode entwickelt, den Massendurchfluss von Schüttgut exakt zu bestimmen – dafür bekam er jetzt den erstmals 1993 verliehenen Promotionspreis.
Dr.-Ing. Christoph Baer (l.) hat eine Methode entwickelt, den Massendurchfluss von Schüttgut exakt zu bestimmen – dafür bekam er jetzt den erstmals 1993 verliehenen Promotionspreis.
(Bild: Tremark)

Schüttgüter werden in der Regel pneumatisch gefördert, also mit Gasströmungen durch die Anlage bewegt. Um ihre Menge in Echtzeit zu bestimmen, muss bekannt sein, wie viele Partikel sich in einem bestimmten Volumen des Gasstroms befinden und wie schnell sich diese fortbewegen. Basierend auf berührungslosen Radarmessungen ist es Christoph Baer gelungen, genau diese beiden Parameter gleichzeitig, präzise und zuverlässig zu erfassen.

Interessant für verschiedenste Branchen

Die Technik ist für verschiedene Industriebranchen von Interesse. In der Lebensmittelindustrie ist es aus hygienischen Gründen zum Beispiel unabdingbar, die Menge des durchfließenden Schüttguts zu bestimmen, ohne dass der Messkopf in das Produkt eintaucht. Auch die chemische Industrie ist auf eine berührungslose Messung angewiesen, zum Beispiel beim Transport von toxischen oder explosionsgefährdeten Stäuben.

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