Cemat 2014

Beumer legt Wert auf den Dreiklang

| Redakteur: Bernd Maienschein

(Bild: Beumer)

Die Beumer-Group stellt auf der diesjährigen Cemat in Hannover einen Belt Tray Sorter aus, der mit verschiedenen Modulen und Funktionen ausgestattet ist. Kunden können so ihre individuellen Anforderungen einfach umsetzen.

Bevor Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Intralogistik-Spezialisten aus dem ostwestfälischen Beckum zum eigenen Unternehmen kommt, nimmt er in seiner Funktion als Vorsitzender des Cemat-Messepräsidiums, also als Vertreter der Aussteller, Stellung zur Messe selbst. „Der gestrige Tag ist recht gut angelaufen“, so Beumer, und spielt damit auf den verhaltenen Messestart bei der Vorveranstaltung im Mai 2011 an, was damals wohl auch am sonntäglichen Feiertag (1. Mai) vor der Messe gelegen hatte. „Wir sehen an den Ständen, dass die Aussteller wieder mit voller Power da sind. Offensichtlich ist bei allen Ausstellern die Erkenntnis da, dass der Markt interessant genug ist, ein solches Investment in einen Messeauftritt zu stecken.“

Hochleistungs-Belt-Tray-Sorter in Aktion

Beumers Unternehmen deckt im Intralogistik-Umfeld ein breites Spektrum ab – von der Schüttgut-Fördertechnik über die Palettier- und Verpackungstechnik bis hin zu Sortier- und Verteilsystemen. Das mache es notwendig, sich auf einer Messe wie der Cemat mit seinen Exponaten ein Stück weit zu konzentrieren; der Fokus liegt in Hannover auf den Sortier- und Verteilsystemen. Der am Messestand installierte Belt Tray Sorter vom Typ BS 7 BT verfügt über eine Länge von etwa 40 m. Die Anlage ist mit verschiedenen Modulen ausgestattet: mit einem Handaufgabeplatz, einer semi-automatischen Einschleusung mit Kamera-System und einem Demo-Modul des Beumer-Warehouse-Control-Systems.

Der Sorter verfügt über eine kleinstmögliche Teilung von 400 mm. Für die spezielle Anwendung auf der Cemat haben die Ostwestfalen eine Geschwindigkeit von 1,75 m/s festgelegt. Damit erreicht das System eine Sortierleistung von 15.750 Teilen pro Stunde. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 2,5 m/s erhöht sich die Maschinenleistung auf 22.500 Teile pro Stunde.

Das Thema Nachhaltigkeit nicht nur „nice to have“

Bei aller Leistungsfähigkeit macht Beumer aber auch deutlich, was sein Unternehmen mit der Ausstattung der Messe-Lounge umsetzt und was für ihn und sein Unternehmen sehr wichtig ist: die Nachhaltigkeit. „Wir sind einfach der Auffassung, dass wir Verantwortung haben. Nicht nur für den Geschäftserfolg im ökonomischen Sinne, sondern eben auch für die ökologischen Belange unserer Mutter Erde. Und auch soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für unsere Kunden, für unsere Geschäftspartner. Diesen Dreiklang wollen wir im Rahmen der Nachhaltigkeit auf der Messe transportieren.“

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