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Gründerwettbewerb Code_n Big-Data-Spezialisten im Industrieumfeld gesucht

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Gründerwettbewerb Code_n sucht nun auch im Industrieumfeld nach jungen Unternehmern, die „Big Data“ von einem Modethema der IT in konkrete Anwendungen überführen

Für die Handhabung der riesigen Datenmengen im Industrieumfeld sind smarte Lösungen gefragt.
Für die Handhabung der riesigen Datenmengen im Industrieumfeld sind smarte Lösungen gefragt.
(Bild: GFT Technologies)

Bereits seit mehreren Jahren gehört „Big Data” zu einem der wichtigsten Zukunftsthemen der IT-Branche. Mit jedem Jahr werden diese „großen Daten“ doppelt so groß. Dennoch werde das Thema noch zu häufig auf der allgemeinen Ebene IT-technischer Realisierung diskutiert, sind Fachleute überzeugt. Dabei sei das konkrete Anwendungspotenzial enorm, besonders in Branchen wie dem Automotive-Bereich, die seit jeher mit großen Datenmengen zu tun haben.

Im Fokus: Lösungen von der Industrieanwendung her gedacht

Man denke nur an die Auswertung von Verkehrsdaten in Echtzeit, die auf Sensoren im Auto und am Straßenrand zurückgreifen, und letztendlich den Verkehrsfluss beschleunigen. In den Fabriken sind es unzählige Logfiles von Maschinen, die tagtäglich in Fabriken anfallen und mittels Analyse neue Verbesserungen ermöglichen könnten. Gefragt sind neue, innovative Lösungen, die von den Anforderungen der konkreten Industrieanwendung her denken.

Dafür bedarf es nicht unbedingt großer Unternehmen. Gerade kleine, bewegliche Startups haben oft genug bewiesen, dass sie in der Lage sind, Denkgrenzen zu überwinden. Vor drei Jahren hat Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters GFT Technologies, den Wettbewerb Code_n ins Leben gerufen, um genau solche jungen Unternehmen und deren Ideen gezielt zu fördern und darüber hinaus mit etablierten Unternehmen zu vernetzen. Die 50 besten Startups werden ausgewählt und dürfen ihre Konzepte auf der weltgrößten IT-Messe Cebit präsentieren. Für 2014 steht Code_n unter dem Thema „Driving the Data Revolution“.

Datenmengen in der Industrie werden immer größer

Dabei ist Dietz eines besonders wichtig: Es geht nicht allein um Größe – Big Data –, sondern um smarte Anwendungen und Lösungen für Leitbranchen wie Health, Automotive oder Finance. Sein Stichwort lautet „Smart Use of Data“. Auch in der produzierenden Industrie hat man es mit einer riesigen Menge an heterogenen Daten zu tun wie Produktionsattributen, Statusmeldungen von Maschinen, Fehlercodes und vieles mehr.

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