Verpackungsmaschinen

Bio-Folien entsorgen sich selbst

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Das ist genau der Punkt, an der reißbare Folie schnell bricht. Die neue Maschine kann aber auch alle herkömmlichen Folien verarbeiten. Das ist wichtig, weil der Einsatz von PLA-Folien noch sehr gering ist. „Wir bieten eine flexible Maschine, die die Folienverpackung sowohl mit den klassischen Schrumpffoliensorten aus Polyethylen, Polypropylen und Polyolefin als auch mit biopolymerer Folie auf PLA-Basis erlaubt. Also eine Maschine für das gesamte Verpackungsspektrum“, sagt Jens Kallfass, seit 2002 Geschäftsführer in dem Familienunternehmen.

Zunehmender Schrumpffolien-Einsatz im Lebensmittelbereich

Kallfass hat sich auf Maschinen für die Verarbeitung von Schrumpffolien spezialisiert. Daraus fertigen die Kallfass-Maschinen einen geschweißten, dichten Folienbeutel, der in Berührung mit 130 bis 160 °C Heißluft seine Form verändert und sich dann eng um das zu schützende Packgut schmiegt.

Zu den klassischen Anwendungen gehören beispielsweise in Folie geschweißte Versandhauskataloge oder hochwertige Magazine. Zunehmend wird diese Verpackungsweise aber auch im Lebensmittelbereich eingesetzt, etwa bei der Verpackung von frischen Brötchen oder PET-Flaschen-Gebinden.

Noch verkauft Kallfass 80% aller Verpackungsmaschinen für den sogenannten Non-Food-Bereich. Nach Angaben des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA steigt der Einsatz von Schrumpffolien im Lebensmittelbereich jedoch.

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