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Fördertechnik Bis zu vier Motoren mit einer Steuerkarte steuern

| Redakteur: Stefanie Michel

Zum kostengünstigen Aufbau staudruckloser Förderstrecken entwickelte Rollex Förderelemente mit der RMD-Card – eine neue Steuerkarte, an die bis zu vier Motoren und Lichtschranken angeschlossen werden können.

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Die RMD-Card wurde entwickelt, um staudrucklose Förderstrecken kostengünstig aufzubauen.
Die RMD-Card wurde entwickelt, um staudrucklose Förderstrecken kostengünstig aufzubauen.
(Bild: Rollex)

Durch die Kombination von Motorrollen vom Typ 840-50 24 VDC als Sektionsantrieb, Sensoren und der RMD-Card von Rollex sollen sich baukastenartig schnell vielseitige staudrucklose Förderstrecken aufbauen lassen. Somit werden die vier einzelnen Steuerkarten der Motoren sowie die Karte zur staudrucklosen Steuerung durch die neue Steuerkarte ersetzt. An jede Rollex-RMD-Card lassen sich bis zu vier Motoren und Lichtschranken anschließen; vor- und nachgelagerte Sektionen können über weitere Rollex-RMD-Cards, die miteinander kommunizieren, angeschlossen werden.

Microcontroller stellt Informationen in Bus-System zur Verfügung

Die Förderrichtung lässt sich entweder direkt einstellen oder kann über ein genormtes Bus-System gesteuert werden. Die Steuerkarte besitzt einen Microcontroller, der für die Ausführung der Logik zuständig ist. Gleichzeitig stellt der Microcontroller sämtliche Informationen in einem Bus-System über die RS-485-Interface-Schnittstelle zur Verfügung. Die Informationen werden dann von einem externen Prozessor gespeichert sowie ein- und ausgelesen.

Die Daten können von dort über eine RJ45-Schnittstelle abgerufen werden. Damit ist es möglich, unterschiedliche Bus-Protokolle über Protokollkonverter zu verarbeiten. Als Master kann eine SPS-Steuerung eingesetzt werden. Sämtliche Motoren und Sensoren lassen sich visuell abbilden.

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