Lagertechnik Bito Lagertechnik will ohne Personalabbau in den Wiederaufschwung

Redakteur: Volker Unruh

Bei der Bito-Lagertechnik Bittmann GmbH, Meisenheim, blickt man trotz der Umsatzrückgänge und Einbrüche im Auftragseingang (20%) optimistisch in die Zukunft.

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Bito-Geschäftsführer Detlef Ganz: „Der Auftragsrückgang der letzten Monate macht uns eigentlich nichts aus, da wir unsere flexiblen Kapazitätsauslastungsmöglichkeiten ausschöpfen können.“ Bild: Bito
Bito-Geschäftsführer Detlef Ganz: „Der Auftragsrückgang der letzten Monate macht uns eigentlich nichts aus, da wir unsere flexiblen Kapazitätsauslastungsmöglichkeiten ausschöpfen können.“ Bild: Bito
( Archiv: Vogel Business Media )

Aufgrund des breiten Produktspektrums an Regal- und Behältersystemen für sehr unterschiedliche Industriebereiche, des inzwischen auf ganz Europa ausgedehnten Vertriebsnetzes sowie der flexiblen Möglichkeiten zur Kapazitätsauslastung der Produktionsbetriebe bleibt Bito-Geschäftsführer Detlef Ganz trotz zurückhaltender Auftragseingänge gelassen. Zumal der Umsatzrückgang nicht nur auf das geschrumpfte Auftragsvolumen zurückzuführen sei, sondern auch auf die um fast 50% gesunkenen Stahlpreise: „Viele Kunden“, so der Geschäftsführer im Gespräch mit MM-Logistik, „nutzen zurzeit auch durchaus die Chance, ihre Aufträge durch die niedrigen Einkaufspreise für Stahl günstiger realisiert zu bekommen.“

So wird aktuell auch weder an Kurzarbeit oder gar an Stellenabbau gedacht: „Unser Ziel ist es, den derzeitigen Personalstand zu halten, um dann in der Zeit des Wiederaufschwungs mit unseren qualifizierten Mitarbeitern vernünftig weiterarbeiten zu können.

Im Jahr 2008 haben rund 740 Mitarbeiter einen Umsatz von 150 Mio. Euro erwirtschaftet, etwa 20% mehr als 2007. Bito hat 15 Tochtergesellschaften und mehrere Partnerschaften in Europa sowie seit 2007 ein Produktions- und Vertriebs-Jointventure für Regale in Indien. 2008 wurde eine eigenständige Tochter in Dubai eröffnet.

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