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Lkw-Navigationssysteme Blaupunkt-Navi unterstützt Lkw-Fahrer

Ende der 80er-Jahre erstmals eingeführt, zählen die Travelpilots von Blaupunkt zu den Pionieren der mobilen Navigation. Jetzt präsentierte der Markenhersteller zur IFA 2012 erstmals auch Spezialgeräte für Fernfahrer.

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Die beiden Travelpilot-Navigationsgeräte für Lkw berücksichtigen beim Routing auf Wunsch auch Umweltzonen.
Die beiden Travelpilot-Navigationsgeräte für Lkw berücksichtigen beim Routing auf Wunsch auch Umweltzonen.
(Bild: Blaupunkt)

Blaupunkt hat seine traditionelle Navigationsserie überarbeitet und bietet Travelpilots nun auch als Spezialgeräte für den Lkw-Einsatz an. Die Navigationsgeräte 50T und 70T EUR sind unter anderem ausgestattet mit hochauflösendem Touchscreen, einem schnellen Sirf-Atlas-V-Dual-Core-Prozessor, Kartenmaterial von Tomtom Maps Europa und Russland sowie zuverlässiger Stauumfahrung via Avanteq TMC.

Ökonomisches Fahrverhalten wird gefördert

Durch die Eingabe Truck-spezifischer Daten zum Fahrzeug, bezüglich Gefahrgutoptionen und jetzt der Schadstoffgruppe liefern die Systeme parameterspezifisches Routing, auf Wunsch mit Berücksichtigung deutscher Umweltzonen. Bei den Navigationsergebnissen werden so beispielsweise Tunnelhöhen, Brückenlasten, Durchfahrverbote oder Wendeeinschränkungen einkalkuliert. Ganz neu: Im Display eingeblendete „Bluepoints“ informieren den Nutzer stets aktuell über sein Fahrverhalten unter ökonomischen Gesichtspunkten.

Komfortable Orientierungshilfe erhält der Fahrer duch 2D- beziehungsweise 3D-Kartenansichten inklusive dynamischem Autozoom, realitätsnahe Darstellungen von Kreuzungs- und Abbiegesituationen und einen Fahrspurassistenten. Neben Richtungshinweisen gibt es via Text-to-Speech auch zielführende Straßennamen. Bei dem größeren der beiden Modelle ist zusätzlich ein AV-Eingang integriert, der beispielsweise den Anschluss einer Rückfahrkamera ermöglicht.

Schadstoffklassen lassen sich beim Routing berücksichtigen

Während der Fahrt unterstützt ein Geschwindigkeitsassistent des Travelpilot per optischem oder auch akustischem Warnsignal vor eventuell kostspieligen Tempoüberschreitungen. Und mit Ausnahme der Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz warten die Travelpilots zudem mit einer vorinstallierten Blitzer-Datenbank sowie optischen und akustischen Warnungen auf, die auch im Freifahrtmodus ohne aktivierte Navigation angezeigt wird. Dieser Service ist separat auch für den deutschsprachigen Raum kostenfrei und nachträglich installierbar. Allerdings ist seine Nutzung vom Gesetzgeber nicht erlaubt.

Bei der Eingabe der Fahrzeugdaten zur Erstellung eines Nutzerprofils können erstmalig auch Schadstoffklassen angegeben und beim anschließenden Routing berücksichtigt werden. Entsprechend sehen die Streckenvorschläge auf Wunsch eine Umfahrung der Umweltzonen vor, sollten die Zieladressen außerhalb dieser Stadtgebiete liegen.

Zwei Jahre kostenfreie Updates für Karten und Software

Neu ist eine sogenannte „Bluepoint“-Anzeige: In Anlehnung an eine Ampel gibt sie permanent Auskunft über die Ökonomie der Fahrweise. Abgerundet wird das Leistungsportfolio der Newcomer durch die Möglichkeit, ab der Online-Registrierung zwei Jahre lang kostenfreie Karten- und Software-Updates aufzuspielen. Auch die Daten der Points of Interest (POI) sind beim Kauf maximal ein Jahr alt und wurden in dieser Zeit überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

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