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Containerverkehre Bonn wird zum Rhein-Mosel-Hub

Im Zuge der Containerisierung der Mosel schafft der Hafen Bonn einen zuverlässigen Anschluss der Moselregion an die Westhäfen und damit eine konkurrenzfähige Alternative – kürzlich wurde das trimodale Terminal in Metz (MMS Multi Modal Shuttle) operativ in Betrieb genommen.

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Die Inbetriebnahme des trimodalen Terminals im französischen Metz macht den Bonner Hafen zum Rhein-Mosel-Hub.
Die Inbetriebnahme des trimodalen Terminals im französischen Metz macht den Bonner Hafen zum Rhein-Mosel-Hub.
(Bild: AZS-BN)

Auf zukünftig über 30.000 m² Terminalfläche wird ein umfassendes Portfolio an logistischen Dienstleistungen geboten. Zu Beginn sind wöchentlich zwei Linienabfahrten (Barge) ab Metz nach Antwerpen und Rotterdam und wöchentlich zwei Linienabfahrten ab Antwerpen und Rotterdam nach Metz geplant. Weitere Abfahrten sind bei Bedarf möglich, wie es heißt. „Die zunehmende Bedeutung der Mosel-Wasserstraße stellt eine wirtschaftliche Alternative für Industrie, Handel und die Logistikbranche dar. Eine integrierte Lösung, die Qualität, Kostenoptimierung und Nachhaltigkeit miteinander verbindet“, so Gerd Thiebes, MMS-General Manager. Zum Start konnte als erster Großkunde das Unternehmen Ikea gewonnen werden.

Möbelhaus Ikea ist erster Großkunde

Das trimodale Terminal in Metz wird im Zusammenschluss von zwei Partnern betrieben – der Société des Ports de Moselle und Am Zehnhoff-Söns, deren Anspruch es ist, Know-how und Wissen zu bündeln und damit beste Ergebnisse für die Kunden zu erzielen. Als Kooperationspartner für den Bereich Binnenschifffahrt fiel die Wahl auf die HTAG Häfen und Transport AG, die seit fast 40 Jahren in Thionville (Mosel) präsent ist. Momentan findet der weitere Ausbau des neuen Terminals statt, für den Investitionen in Höhe von 15 Mio. Euro aufgewendet werden. Die Fertigstellung ist für 2015 geplant.

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