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Infrastruktur Brasilien macht Logistiker glücklich

| Redakteur: Robert Weber

Die brasilianische Regierung nimmt einen Milliardenbetrag in die Hand, um die marode Infrastruktur zu modernisieren. Fehlende Straßen, Schienen und Kanäle bremsen das Wachstum des südamerikanischen Landes. Die Logistikbranche freut sich.

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Mehr Autobahnen braucht das Land: Brasilien will in die Infrastruktur investieren und damit das Wachstum ankurbeln.
Mehr Autobahnen braucht das Land: Brasilien will in die Infrastruktur investieren und damit das Wachstum ankurbeln.
(Bild: Loggan11, gemeinfrei, wikipedia.de)

Präsidentin Dilma Rousseff will umgerechnet 54 Mrd. Euro in die Logistikinfrastruktur des Landes investieren, berichten Medien. Die Politikerin will ihr Land reicher, stärker und moderner und wettbewerbsfähiger machen, schreibt die „Basler Zeitung“. In einem Standortranking des Marktforschungsinstituts „Transport Intelligence“ konnte Brasilien die Bronzemedaille gewinnen (mehr hier). Schlechte Straßen und fehlende Schienenverbindungen bremsen das Wachstum Brasiliens.

Chinesen liefern doppelt so schnell wie Brasilianer

Transporte sind zu teuer und dauern zu lange. Die Zeitung berichtet: Logistikexperten zufolge brauchen Lieferungen in Brasilien über dieselbe Distanz doppelt so viel Zeit wie in China.

Vale muss Projekt stoppen

Doch die Expansion der Logistikwirtschaft fordert auch Opfer. Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Mienengigant Vale ein Infrastrukturprojekt aufgrund von Umweltauflagen stoppen musste (mehr hier).

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