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Logistik-Software „CAMSS“: Logistikinnovationen aus Forschung und Entwicklung

| Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

„InnoTech 2015“ hat die Softwareschmiede Ehrhardt + Partner (E+P) ihr neues Forum zu innovativen Technologien für die IT- und Logistikwelt von morgen getauft. Bei der Erstveranstaltung in Boppard zusammen mit E+P-Partnerfirmen wie IBM und Topsystem herrschte großes Interesse bei „vollem Haus“.

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E+P-CTO Jens Heinrich: „Die Daten müssen auf einer sicheren, hoch skalierbaren Infrastruktur laufen. Das ist unser Verständnis von der Cloud.“
E+P-CTO Jens Heinrich: „Die Daten müssen auf einer sicheren, hoch skalierbaren Infrastruktur laufen. Das ist unser Verständnis von der Cloud.“
(Bild: Maienschein )

Aktuelle Entwicklungen im Bereich „CAMSS“ (Cloud, Analytics, Mobile, Security & Social) sowie IT-Grenzen der Logistik standen im Mittelpunkt des Tages und gleichzeitig des Vortrags von Jens Heinrich, Chief Technology Officer bei Ehrhardt + Partner. Grundsätzlich müsse die IT ja sowieso sehr flexibel auf Anforderungen der Logistik reagieren können und dynamisch anpassbar sein, so Heinrich. Die Infrastruktur müsse skalierbar sein: „Sie wollen nicht wie damals große Maschinen kaufen, die in der Ecke stehen. Sie nutzten erst einmal einen kleinen Teil davon, denn es könnte ja sein, dass es erst in zwei, drei Jahren so weit ist, dass Sie Ihre Maschinen auslasten“, so CTO Heinrich.

Sämtliche LFS-Module können sicher über die Cloud betrieben werden

Das erste und elementarste CAMSS-Thema ist und bleibt für Heinrich das Thema Cloud („C“), bei E+P also die LFS-Cloud – alle anderen Themen basierten darauf. Alle Produkte im E+P-Business-Portfolio lassen sich über die Cloud betreiben: sei es ein Materialflussrechner, das Yard-Management oder das Transport-Management. In Boppard wird der Begriff „Cloud“ hoch aufgehängt, noch über dem der „Software-as-a-Service“ (SaaS), nämlich als „Application-as-a-Service“ (AaaS). In der Logistik gehe es jetzt und wohl auch künftig ausschließlich um Secure Clouds, also „sichere Wolken“, und nicht darum, „dass irgendwo im Internet irgendwelche Daten sind. Das können wir uns nicht vorstellen und unsere Kunden, mit denen wir gesprochen haben, übrigens auch nicht. Das heißt, die Daten müssen sicher irgendwo liegen, auf einer sicheren, hoch skalierbaren Infrastruktur laufen. Das ist unser Verständnis von der Cloud“, erklärt Heinrich.

Beim Thema Analytics stehe man noch am Anfang der Entwicklung der Lagerführungssoftware (LFS) als Logistiklösung der Zukunft. Heinrich bemüht ein Beispiel aus der Getränkeindustrie: „Die will ja ganz gerne wissen, wie morgen das Wetter ist. Entsprechend den Wetterprognosen, den Daten, kombiniert mit den Erfahrungen. Wie läuft denn mein Lager an diesem Tag? Da arbeiten wir ganz eng mit IBM Research zusammen, dieses Ziel zu erreichen, dass wir so ein vorausdenkendes System schaffen können.“

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