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Interview Cardinal Health nutzt Technik von Witron

| Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Das US-amerikanische Unternehmen Cardinal Health hilft seinen Kunden aus der Gesundheitsbranche, ihren Fokus auf die Krankenpflege zu richten. Mike Berg und Kevin McCormack erklären im Interview ihre Beweggründe, bei der Bewältigung logistischer Aufgaben auf Technik von Witron zu setzen.

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Die Witron-LVS-Lösung macht fit für die Zukunft. (Bild: Cardinal Health)
Die Witron-LVS-Lösung macht fit für die Zukunft. (Bild: Cardinal Health)

Wie positioniert sich Cardinal Health als Lieferant medizinischer Produkte auf dem US-amerikanischen Markt?

Mike Berg: Cardinal Health verwendet ein breites Netzwerk an Nachschub- und Distributionszentren, um sicherzustellen, dass Kundenprodukte so zusammengefasst und verteilt werden, dass die Gesamtkosten der Lieferkette in Bezug auf Bestandsführung, Transport, Arbeitskräfte und Infrastrukturkosten optimiert werden können – unter Berücksichtigung der meist eingeschränkten Lagerkapazität beim Kunden.

Was sind die logistischen Herausforderungen Ihrer Branche und Ihrer Distributionsstruktur?

Berg: Die Herausforderung in unserer Branche ist Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit. Die Versorgungskette im Gesundheitswesen ist nicht so effizient, wie sie eigentlich sein sollte, und angesichts der anhängigen Gesundheitsvorsorge in den USA müssen wir uns so schnell wie möglich anpassen, um die Lieferanten bei dem, was sie am besten können – nämlich bei der Versorgung von Patienten –, zu unterstützen. Dienstleister brauchen Lieferanten, die zuverlässig, flexibel und innovativ sind und Best-Practice-Lösungen einsetzen, welche Kosten reduzieren, die Wirtschaftlichkeit verbessern und die Qualität erhöhen. Wir müssen das richtige Produkt zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bringen – und das auf eine effiziente Art und Weise.

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Welches sind Ihrer Meinung nach die Anforderungen für Ihre zukünftige Logistiklösung?

Berg: Die Lieferanten, die auf lange Sicht auf der Gewinnerstraße sein werden, sind Unternehmen, die ihr Augenmerk besonders auf Kosten, Wirtschaftlichkeit und Qualität richten und dem Kunden zugleich den Geschäftsablauf vereinfachen. Die Herausforderung für die Dienstleister wird zukünftig darin bestehen, mehr Leistungen mit weniger Mitteln zu erbringen – und dies wirkt sich sowohl auf die Lieferanten als auch auf die Kundenlogistik aus. Wir müssen die Richtigkeit der Informationen in der Versorgungskette verbessern, brauchen das beste Kostenverhältnis und müssen alle nicht wertschöpfenden Prozesse vermeiden. Wir brauchen Systeme, welche den Handelspartnern entlang der gesamten Versorgungskette Transparenz bieten.

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