Deutsche Messe/VDI Cemat und Deutscher Materialfluss-Kongress kooperieren

Am 30. September haben die Verantwortlichen der Cemat (Deutsche Messe AG), der neu formierten VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik sowie der TU München auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Nürnberg die Kooperation der Cemat und des Deutschen Materialfluss-Kongresses bekannt gegeben.

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Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik der TU München: „Wir müssen mit Schwankungsbreiten der Märkte leben. Wir brauche nicht nur eine anpassungsfähige, sondern eine ereignisorientierte Logistik.“
Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik der TU München: „Wir müssen mit Schwankungsbreiten der Märkte leben. Wir brauche nicht nur eine anpassungsfähige, sondern eine ereignisorientierte Logistik.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der TU München, in dessen Außenstelle in Garching der Deutsche Materialfluss-Kongress traditionell stattfindet, spreche man nächstes Jahr nicht mehr über die Krise — wohl wissend, dass sich die Welt geändert habe. Deshalb habe man für den kommenden Deutschen Materialfluss-Kongress (15. und 16. April 2010) als Leitthema auserkoren, wie eine angepasste Logistik zur Krisenbewältigung beitragen könne.

Energieeffizienz wichtiges Thema auf dem Materialfluss-Kongress

Auch das Thema Energieeffizienz werde sicherlich wieder eine wichtige Rolle spielen. Wichtig seien zum Beispiel Energie-Parameter, die Kunden künftig abfragen würden, erklärt Wolfgang Albrecht, Mitglied des Cemat-Präsidiums, neues Mitglied im Beirat des VDI-Fachbereichs Technische Logistik und Geschäftsführer der in Hamburg ansässigen PSI Logistics GmbH. Beispielsweise können man die Fördergeschwindigkeit von Gabelstaplern reduzieren, wenn am Beginn eines Tages bekannt sei, dass nur ein Auftragsvolumen von 80% der „normalen“ Menge vorliege — das spare jede Menge Energie.

Als „Schmankerl“ auf dem kommenden Deutschen Materialfluss-Kongress kündigte Prof. Günthner zum Kongress-Abschluss Prof. Ulrich Walter an, Raumfahrer auf der International Space Station (ISS). Walter wird seinen Worten zufolge „mit Sicherheit faszinierende Bilder und Einsichten aus dem Weltall liefern und dabei auch auf die Anforderungen an die „Weltraum-Logistik“ eingehen.

VDI-Gesellschaft „Produktion und Logistik“ etabliert

Der VDI, Träger des Deutschen Materialfluss-Kongresses, hat aktuell die bisherigen VDI-Gesellschaften Produktion sowie Fördertechnik, Materialfluss und Logistik zur neuen VDI-Gesellschaft „Produktion und Logistik“ zusammengeführt.

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